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Solidarität mit dem Arbeitskampf im öffentlichen Dienst!

13.10: Resolution des Landesparteitags:

Der Antrag wurde mit einer kleinen Änderung angenommen:

In einem Bundesland mit hoher Armut und sozialer Spaltung wie Bremen, und in Zeiten, in denen zahlreiche Menschen auf der Flucht vor Krieg und Not nach Deutschland kommen, sind wir besonders auf einen guten öffentlichen Dienst angewiesen. Die Menschen, die als Angestellte im öffentlichen Dienst wichtige soziale und gemeinschaftliche Aufgaben und Probleme bearbeiten, sollen dafür auch gut bezahlt werden. Wir unterstützen deshalb die Forderungen der Gewerkschaften nach einer sechsprozentigen Lohnerhöhung. Der Vorschlag der Arbeitgeberseite, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in diesen Jahren einen Reallohnverlust hinnehmen sollen, ist eine Unverschämtheit.

Mit den Forderungen nach einer Abschaffung sachgrundloser Befristungen, Übernahme von Auszubildenden und dem Erhalt der betrieblichen Altersversorgung stehen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in grundsätzlichen gesellschaftlichen Auseinandersetzen für Persoektiven für junge Beschäftigte, gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und Altersarmut. Wir unterstützen diese Forderungen und werben weiterhin für ein gesetzliches Verbot sachgrundloser Befristungen und eine armutsfeste Alterssicherung. Wir wünschen den Beschäftigten und Gewerkschaften im öffentlichen Dienst das nötige Durchhaltevermögen. Wir stehen in den kommenden Auseinandersetzungen an eurer Seite.

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