Aussprache zum Leitantrag
12 Uhr: Verschiedene Stellungnahmen (fortlaufende Ergänzung):
Verschiedene Stellungnahmen, die fortlaufend nach unten ergänzt werden.
Verantwortlicher Redakteur: Michael Horn.
Patrik Schulte: SPD und Grüne sind keine linken, sondern neoliberale Parteien, mit denen man nicht koalieren kann.
Sebastian Rave: Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass wir nur in der Regierung was verändern können, es geht darum, gesellschaftliche Kräfteverhältnisse zu verändern.
Toni Brinkmann: Wenn DIE LINKE in einer Regierung Kriegseinsätze mit beschließt, trete ich aus.
Hans-Georg Endler-Bayanifar:„Wir führen bei der Frage zur Regierungsbeteiligung eine Phantomdiskussion, da die Frage sich gar nicht stellt.
Doris Achelwilm: Die Machtfrage stellt sich zurzeit doch gar nicht, wahrscheinlich auch nicht 2017.
Brigitte Kramm: Müssen wieder vermehrt zu den Menschen gehen, die uns brauchen.
Volker Schmidt: Die Frage nach einer Regierungbeteiligung ist nicht fiktiv, sondern eine reale Diskussion über die Strategie. Welche Kröten müsste DIE LINKE schlucken, wenn sie mit der SPD eine Regierung bildet. Wir brauchen eine neue Diskussionskultur.
Birgit Menz: Wir beschäftigen uns zu sehr mit uns selbst. Das ist aber nicht wichtig! Wir müssen den Menschen sagen, wo wir hinwollen.
Christoph Spehr: SPD arbeitet daran, dass der schwarze Peter bei uns liegt. Sie wollen DIE LINKE im Westen rausdrücken.
Cornelia Barth: Wir müssen die Debatte führen, wie wir uns verhalten, wenn eine Regierungsbeteiligung an uns herangetragen wird. Dies wird aber noch Jahre dauern. Wir müssen nun für unsere Ziele werben.
Peter Erlanson: Ich habe bei dem Leitantrag mehr erwartet. Es fehlen Antworten und Richtungshinweise: Können wir als LINKE mitregieren oder nicht. Dieser Leitantrag soll das Erfurter Programm aufheben, das geht nicht.
Claudia Bernhard: Die soziale Lage in Bremen ist haarsträubend schlecht, SPD und Grüne akzeptieren diesen unmöglichen Zustand. Zur Koalitionsmöglichkeit: Es gibt keine Politik der reinen Lehre.
Wolfgang Meier: Der Landesvorstand hätte im Leitantrag einige konktete Themen benennen sollte. Wir müssen die soziale Frage klären. Unsere Bürgerschaftsarbeit arbeitet gut.
Anke Renner: Politik ist die Sache der kleinen Schritte. Der Landesvorstand muss sich um die kleinen Leute kümmern und sich mehr vernetzen.
Kristina Vogt: Diskussionen um Positionspapiere sind langweilig. Unsere Aussendarstellung bei den Beiräten und der Bürgerschaftsfraktion ist gut. Was aber macht der Landesverband? Der sollte meiner Meinung nach konkrete Politik betreiben. Es gibt keine linke Mehrheit im Land.
Bettinan Fenzel: Wir brauchen Theorie und Praxis gleichermaßen und deshalb mehr politische Bildungsarbeit.
Jürgen Willner: Eine linke Mehrheit in Deutschland gibt es nicht.
Britta Britta Littke-Skiera: Der Kapitalismus ist nicht in der Krise, er ist die Krise!
Rainer Nathow: Der Landesvorstand vertritt seine Mitglieder nicht ausreichend. Unsere Bürgerschaftsfraktion hingegen arbeitet sehr gut.

