Linke Bremen begrüßt Bovenschultes Haltung zu Debatte über Berliner Linke
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat zur Debatte über die Berliner Linke die Union für die Gleichsetzung von der Linken und der AfD kritisiert und Äußerungen der CDU als hysterisch bezeichnet.
Anna Fischer, Landessprecherin der Bremer Linken, dazu: „Die Debatte über die Berliner Linke hat in den vergangenen Wochen in der Tat hysterische und bizarre Züge angenommen. Insbesondere die CDU forciert dabei aktuell eine Gleichsetzung der Linken mit der AfD. Zurecht ruft Andreas Bovenschulte zu einer differenzierten Auseinandersetzung auf. Die Gefahr, die von der AfD für viele Menschen in Sachsen-Anhalt ausgeht, darf nicht relativiert werden.“
Fischer weiter: „Offensichtlich weiß die CDU, dass sie mit ihrer eigenen Politik nicht punkten kann und den unbeliebtesten Kanzler aller Zeiten stellt. Deshalb versucht sie jetzt eine Extremismus-Debatte über Die Linke vom Zaun zu brechen, um von ihren gescheiterten Sozialkürzungen abzulenken. Es ist mehr als bezeichnend, dass die Junge Union auf ihrem Deutschlandtag dafür nicht einmal vor Holocaust-Relativierung zurückschreckt. Die Instrumentalisierung des Holocausts in dieser Form von einer deutschen Partei ist geschichtsvergessen und – auch vor dem Hintergrund antisemitischer Entgleisungen von JU-Mitgliedern in der Vergangenheit – schlichtweg unverschämt.“

