Solidarität mit der Bevölkerung in Rojava
Die Armee der syrischen Regierung von Machthaber al-Sharaa und verbündete Milizen greifen mit Hilfe des türkischen Präsidenten Erdogan die demokratische Selbstverwaltung in Rojava an. Damit droht Rojava, ein langjähriger Leuchtturm der Demokratie in der Region, die Vernichtung. Die Linke Bremen und Bremerhaven erklärt sich solidarisch mit den Menschen in Rojava und fordert von der Bundesregierung, jetzt Druck auf Syriens Regierung auszuüben, damit die Armee und Milizen sofort die Kampfhandlungen einstellen und sich aus Rojava zurückziehen. Die Linke Bremen und Bremerhaven ruft dazu auf, sich an Solidaritätsaktionen zu beteiligen, wie etwa der Demonstration "Rojava - Revolution verteidigen" am 24.01. um 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof.
Anna Fischer, Landessprecherin: „Mit den aktuellen Angriffen ist die Selbstverwaltung in Rojava so gefährdet wie lange nicht. Damit ist ein Projekt, in dem Frauenrechte, Mitbestimmung, die Gleichberechtigung unterschiedlicher ethnischer und religiöser Gruppen erkämpft wurden, in Gefahr. Und damit auch das freie Leben von Millionen Menschen.“
Landesvorstandsmitglied Dmitri Zelenin ergänzt „Der Angriff auf Rojava fördert die Rückkehr des Islamischen Staates und gefährdet demokratische Strukturen. Wir fordern die Bundesregierung auf, Druck auf den syrischen Machthaber und seinen Verbündeten Erdogan auszuüben, damit die syrischen und türkischen Angriffe auf Rojava beendet werden. Die Bundesregierung muss die Repressionen gegen kurdische Aktivist*innen beenden und sich stattdessen international für den Schutz von Kurd*innen einsetzen."
