Linke wählt Spitzenduo – Max Petermann und Anna Fischer als Landessprecher*innen gewählt

Auf dem Parteitag der Linken ist Anna Fischer mit einer Zustimmung von 78 Prozent zur Landessprecherin wiedergewählt worden. Fischer, die seit 2022 das Amt innehat, freut sich sehr über das Ergebnis: „In einer gesellschaftlich umkämpften Lage ist es unsere Aufgabe, Angriffe auf Sozialstaat, demokratische Zivilgesellschaft und rechtsstaatliche Prinzipien zurückzuweisen und zu zeigen, dass solidarische und gerechte Politik möglich ist.“

Max Petermann wurde mit einer Zustimmung von 77 Prozent neu gewählt. Petermann hat innerhalb des Landesverbands das Beratungsangebot „Die Linke hilft“ mit aufgebautund treibt das Stadtteil-Organizing in Hemelingen voran, das mit Haustürgesprächen und Angeboten vor Ort möglichst niedrigschwellig Zugang zu linker Politik schafft. Petermann betont: „Ich möchte die Partei noch stärker aktivieren und organisieren, um Politik nicht nur für die Menschen, sondern vor Ort mit Ihnen gemeinsam zu machen. Gemeinsam machen wir Bremen solidarisch und gerecht.“  

Christoph Spehr ist nach zuletzt sieben und insgesamt 14 Jahren als Landessprecher nicht erneut zur Wahl angetreten. Unter Standing Ovations wurde Spehr beim Parteitag heute aus dem Amt als Landessprecher verabschiedet. Anna Fischer bedankt sich bei dem ausscheidenden Landessprecher: „Christoph Spehr hat über insgesamt 13 Jahre als Landessprecher den Landesverband in Bremen schon seit seiner Gründung mitgeprägt und den Landesverband mitgestaltet wie sonst wenige andere. Er hat als einer der Architekten der rot-grün-roten Koalition in den vergangenen Jahren einen entscheidenden Beitrag zu vielen linken Projekten innerhalb der Koalition beigetragen. Damit hat sich Christoph Spehr weit über alle politischen Lager hinweg Anerkennung erarbeitet und hinterlässt große Fußstapfen.“

Spehr hatte seinen Rückzug von der Position des Landessprechers frühzeitig angekündigt, um den Generationenwechsel möglichst reibungslos zu unterstützen. Spehr kandidiert aber noch für den erweiterten Landesvorstand.