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Linke entsetzt über rassistisch motivierten Messerangriff

Am 9. Juni ist ein Mensch beim Joggen in Bremerhaven Opfer eines rassistisch motivierten Messerangriffs geworden.

„Wir verurteilen als Linke Bremen und Bremerhaven diesen Angriff aufs Schärfste. Unsere Solidarität und Mitgefühl gilt dem angegriffenen Mensch und wir hoffen, dass er keine langfristigen körperlichen oder psychischen Schäden davonträgt“, so Cafer Isin, Kreissprecher der Linken Bremerhaven.

Isin weiter: „Wir sind äußerst erschrocken, aber nicht überrascht, dass solch eine Gewalttat passieren kann. Wir stellen uns entschieden gegen die rechte Hetze, die maßgeblich dazu beiträgt, das Menschen Opfer rassistischer Gewalttaten werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Klima der Angst erzeugt wird und Menschen mit sichtbarem Migrationshintergrund oder queer gelesene Menschen dadurch ihrer Bewegungsräume beraubt werden und sie sich in ständiger Angst befinden müssen Ziel eines Angriffs zu werden. Ich beobachte mitgrößter Sorge, dass derartige Attacken auch in verbaler Hinsicht zunehmen und als Ergebnis des Rechtsrucks unserer Gesellschaft zu werten sind.“

Onur Kocaaga, Bremerhavener Mitglied im Landesvorstand der Linken Bremen schließt daran an: „Auch die Ampelparteien und Vertreter*innen der konservativen Parteien, die durch die Übernahme der politischen Schwerpunkte, Problematisierungen und Forderungen rechter Parteien, einen gefährlichen Kurs verstärken und Teil der Diskursverschiebung sind. Denn wer denkt, dass durch die Übernahme der Forderungen der AfD oder ihrer Sprache diese schwächt, agiert doch recht geschichtsvergessen. Die Zunahme rechter Gewalt mit Übergriffen wie jetzt bei uns in Bremerhaven sind ein Ergebnis dieser Entwicklung.“

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