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Bezahlbarer Wohnraum und Grünflächen für alle

Nein beim Rennbahn-Volksentscheid

Wir wollen das sogenannte Rennbahngelände, auf dem sich bisher eine Pferderennbahn und ein Golfplatz befinden, für eine soziale und ökologische Stadtentwicklung nutzen. Das schließt den Bau von Sozialwohungen und weiteren bezahlbaren Wohnungen ebenso ein wie die Schaffung ökologisch wertvoller und öffentlich zugänglicher Grünanlagen.

Gemeinsam mit dem Regionalausschuss Galopprennbahn fordern wir, dass die Flächen in öffentlicher Hand bleiben. Wohnungen können entweder durch die kommunalen Wohnungsbauunternehmen Gewoba und BREBAU oder auf in Erbpacht vergebenen Flächen entstehen. Bei der Vergabe von Erbpachtverträgen müssen dauerhaft bezahlbare Mieten verbindlich in den Verträgen abgesichert sein.

Im neu entstehenden Quartier müssen eine ökologische und barrierefreie Verkehrsinfrastruktur sowie Kitas und Schulen von vorneherein mitgeplant werden. Ein vorhersehbares Verkehrsdeasaster wie in der Überseestadt darf sich nicht wiederholen.

Neubau allein kann den Mietenanstieg und die Vernichtung von bezahlbarem Wohnraum nicht stoppen. Dennoch muss in einer wachsenden Stadt auch die Zahl der Wohnungen gesteigert werden. Dafür dürfen Neubauflächen nicht mehr überwiegend für teure Miet- und Eigentumswohnungen verschwendet werden, sondern sollen überwiegend für bezahlbaren Wohnraum, kommunales Bauen und soziale Wohngenossenschaften genutzt werden. Auf der Rennbahn kann das gelingen. Mit dem Beschluss der Bürgerschaft vom 21.Februar 2019 ist dafür eine verbindliche Grundlage geschaffen worden: Bebauung nur etwa der Hälfte der Fläche, nicht mehr als ca. 1.000 Wohneinheiten, Einbeziehung von Grundstücksvergabe in Erbpacht und von sozialem Wohnungsbau durch kommunale Wohnungsbaugesellschaften. Wir werden uns auf dieser Grundlage dafür einsetzen, dass keine städtischen Flächen an private Investoren verkauft werden und dass dauerhafte Mietpreisbindungen erreicht werden.

DIE LINKE. Bremen ruft deshalb dazu auf, beim Volksentscheid zum Rennbahngelände am 26.05. mit Nein zu stimmen. 


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