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Bremer Stadtteilparlamente

Die Beiräte sind »kleine Parlamente« für die Stadtteile in Bremen. Es gibt in Bremen 22 Beiräte.

Die Möglichkeiten der Beiräte sind - im Vergleich mit den Stadtteilparlamenten anderer Großstädte - stark eingeschränkt. Die Beiräte diskutieren über Stadtteilbelange und haben Entscheidungsbefugnis unter Anderem bei der Verteilung eines kleinen Posten Geldes, den so genannten Globalmitteln für Stadtteilarbeit. Nach Meinung der Linkspartei müssen die Kompetenzen der Beiräte deutlich erweitert werden, um der Politik vor Ort einen größeren Stellenwert zu verschaffen. Die Sitzungen der Beiräte sind öffentlich und die Tagesordnung der Beiräte sieht vor, dass zu Beginn jeder Sitzung für Anfragen und Vorschläge aus der Bevölkerung Platz ist. In den meisten Beiräten ist diese "Fragestunde" allerdings zeitlich stark begrenzt. Die Mitglieder der Beiräte arbeiten ehrenamtlich.

Die LINKE ist zurzeit in 17 Stadtteilen vertreten. Darüber hinaus arbeiten zahlreiche Menschen – darunter viele Nicht-Mitglieder – als sachkundige BürgerInnen in den Ausschüssen dieser Beiräte mit.

Hier stellen wir unsere jeweiligen Beirats-Kandiat*innen vor:

In Blumenthal die Mitglieder der Partei DIE LINKE ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen am 26. Mai 2019 nominiert. Die Wahl der Burglesumer Bewerber*innen findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Auf Platz 1 wurde Hartmut Schurr gewählt. Der ehemalige Anästhesist mit langjähriger Beiratserfahrung sieht seine politischen Schwerpunkte in der Umwelt-, Stadtentwicklungs- und Gesundheitspolitik. „Die Bebauung in Blumenthal muss sozial verträglich organisiert werden, für alle Bürger und mit Begegnungsräumen. Als Mitglied der Bürgerinitiative Tanklager Farge werde ich mich dafür einsetzen, dass durch wirkungsvolle Sanierungen die Grundwasserverunreinigungen beendet werden.“ Auf Platz 2 tritt Andreas Bähr an. Der Postdienstangestellte und Vater zweier Kinder ist in der Bildungs-, Migrations- und Sportpolitik engagiert. „Gerade in einem benachteiligten Stadtteil wie Blumenthal darf die Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Außerdem muss umgehend die Einsetzung des lange beschlossenen Jugendbeirates erfolgen.“ Die Blumenthaler Liste wird durch Anke Krohne (Platz 3), Martin Radtke (Platz 4), Kai Makatowski (Platz 5) und Eyüp Osta (Platz 6) vervollständigt.

Rainer Tegtmeier
Beruf: Kapitän. Geboren 1946 in Bremen, schon immer wohnhaft in Bremen-Burg. Seit 2011 Mitglied im Beirat Burglesum.

Ernst Bernhard Gembs
Geboren 1938. Bauingenieur in Rente. Ich möchte mich im Beirat Burglesum für das Thema „Ökologie im Werderland“ einsetzen und bei Bauangelegenheiten mitwirken.

In Findorff kandidieren:

  1. Claudia Vormann
  2. Marcel Julian Gaytan Manriquez
  3. Roberta Menendez
  4. Christian Gloede
  5. Katharina Krieger
  6. Thomas Ong
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Es kandidieren:

Raimund Gaebelein,
Bernd Brejla,
Marion Bonk,
Alexander Rink,
Detlef Stritzel und
Thorsten Schildt.

Auf einer Mitgliederversammlung haben die Hemelinger LINKEN ihre Kandidierenden für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Auf Platz 1 wurde einstimmig Robert Hempel gewählt. Der frühere Kapitän sieht seine politischen Schwerpunkte im Einsatz für Benachteiligte und in der Bürgerbeteiligung. „Mir ist wichtig, dass die Hemelinger Bewohner*innen schnell und ausführlich über alle Angelegenheiten ihres Stadtteils informiert und in Pläne mit einbezogen werden. In der Vergangenheit war dies nicht immer der Fall. Unser Stadtteil muss umweltfreundlicher werden. Auch da gibt es noch Nachholbedarf.“

Harry Rechten tritt auf Platz 2 an. Der 43-jährige Software-Entwickler möchte sich – wie bisher - in der Bau- und Verkehrspolitik einbringen. „Bei den großen Bauvorhaben, wie auf dem Coca-Cola-Gelände müssen wir zwingend darauf achten, dass dort nicht nur hochpreisiger Eigentumswohnraum entsteht, sondern auch preisgünstiger und sozialer Wohnungsbau stattfindet, verbunden mit der dazugehörigen Infrastruktur, wie neue Kitas, Schulen und Nahversorgung sowie einer guten BSAG-Anbindung.“

Auf Platz 3 kandidiert Rosemarie Dreimann-Hempel. Die 69-Jährige liegt die Sozial- und Bildungspolitik sehr am Herzen. Wir müssen weiterhin dringend Druck aufbauen, damit Hemelingen genug Kitaplätze vorrätig hat, unsere Schulen besser ausgestattet sind. Für unsere älteren Menschen benötigen wir mehr Orte, an denen sie sich treffen können.“

Weitere Kandidat*innen sind Rainer Conrades, Alexander Schober und Wolfgang Arndt.

Auf einer Mitgliederversammlung haben die LINKEN in Horn-Lehe ihre Kandidierenden für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Auf Platz 1 wurde der Sozialwissenschaftler Manfred Steglich gewählt. Der 61-Jährige vertritt seine Partei seit 7 Jahren im Beirat und sieht seine politischen Schwerpunkte in der Sozial- und Kulturpolitik. „Horn-Lehe zählt statistisch zu den wohlhabenden Stadtteilen Bremens. Dennoch leben gerade im Kopernikusviertel und im Ortsteil Lehe viele Menschen in sozialen Problemlagen und mancher sogar in versteckter Armut. Diesen Menschen möchte ich die soziale und kulturelle Teilhabe im Quartier ermöglichen, z.B. durch die Förderung von entsprechenden Angeboten in der offenen Jugendarbeit und in den Begegnungsstätten. Das geht nur über eine bessere Finanz- und Personalausstattung der Träger.“

Medine Yildiz tritt auf Platz 2 an. Die 56-jährige Bürokauffrau und Mutter zweier Kinder möchte sich in der Integrations- und Frauenpolitik betätigen. „Es leben viele Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Stadtteil und denen möchte ich helfen, sich hier gut einleben zu können. Es ist notwendig, dass alle Menschen mit ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen in unsrem Stadtteil Orte finden an denen sie Kontakte knüpfen können, sich austauschen können, über alle Belange des Lebens informieren und auch gegebenenfalls fortbilden können. Dies gilt insbesondere für alleinerziehende Frauen, diese brauchen Unterstützung, um auch Zeit für sich zu haben. “

Auf Platz 3 der Liste kandidiert Dominik Lange. Der 24-jährige Philosophie-Student hat seinen Schwerpunkt in der Wissenschafts-,Bildungs- und Sozialpolitik. „Ich möchte mich vor allem für mehr Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Gestaltung unseres Stadtteils einsetzen. Dazu gehört z.B. die Unterstützung des Jugendbeirates, aber auch die Schaffung autonomer Freiräume. Horn-Lehe muss für meine Generation ein attraktiverer Lebensraum werden, immerhin gehört die Uni zu unserem Viertel.“

Die Liste komplettieren die Dipl.-Designerin Karin Scharfenort und der Historiker Dr. Christoph Spehr.

Auf einer Mitgliederversammlung haben die Huchtinger LINKEN ihre Kandidierenden für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Auf Platz 1 wurde einstimmig Michael Horn gewählt. Der 50-jährige vertritt seine Partei seit sieben Jahren im Beirat und sieht seine politischen Schwerpunkte in der Verkehrs- und Baupolitik. „Huchting wird vom Bau- und Verkehrsressort häufig stiefmütterlich behandelt. Die Interessen der Huchtinger werden selten berücksichtigt und deren eigenen Ideen oft abgebügelt.

Man konnte dies in der Vergangenheit beim Brückenneubau auf der Heinrich-Plett-Allee und kann es aktuell immer noch bei der Straßenbahnverlängerung sehen.“ Der Linkspartei-Politiker fordert ein neues Verkehrskonzept für den südlichsten Stadtteil Bremens, um dem häufigen Verkehrschaos zu begegnen. „Wenn die A1 mal wieder dicht ist und sich auf der B75 der Verkehr staut, dann müssen Huchtingerinnen und Huchtinger oftmals viel Zeit und Geduld mitbringen, wenn sie sich im Stadtteil bewegen. Hier brauchen wir neue Lösungsansätze für die individuelle Mobilität und den ÖPNV.“ Horn setzt sich zudem bezahlbaren Wohnraum im Stadtteil ein. „So sehr man sich auch in Huchting den Traum vom Eigenheim erfüllen muss, so wichtig ist es, hier mehr bezahlbare Wohnungen anzubieten. Die Mieten steigen in Huchting, das weiß jeder, der zurzeit im Süden Bremens eine Wohnung sucht.“  

Lucie Horn tritt auf Platz zwei an. Die 41-jährige Diplom-Pädagogin und Mutter zweier Kinder möchte sich weiterhin im Bildungs- und Sozialbereich betätigen. „Der Schulausbau in Huchting ist katastrophal. Seit Monaten lernen die Kinder der Grundschule Delfter Straße auf einer Baustelle. Seit Jahren werden die Schüler*innen der Oberschule Hermannsburg in Containern beschult, sie müssen weite Wege in Kauf nehmen, wenn sie im Fach Sport unterrichtet werden. Und in der Grundschule Kirchhuchting bahnen sich ähnliche Zustände an. Da müssen wir dringend weiterhin gegensteuern. In sozialen Bereich stehen die Huchtinger Jugendlichen auf der Tagesordnung. Es ist dringend notwendig, dass hier im Stadtteil mehr Raum für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten wird. In welcher Form muss direkt mit den jungen Menschen geplant und in Angriff genommen werden.“

Die Liste komplettiert der 59-jährige Reiner Meister. Der in Grolland wohnende Diplom-Ökonom möchte sich besonders für die Belange seines Quartiers einsetzen. „Schon jetzt fehlen Einkaufsmöglichkeiten, die Sparkasse hat vor kurzem ihre Filiale geschlossen, die allgemeinmedizinische Praxis gibt es seit gut zwei Jahren nicht mehr, auch der Zahnarzt macht seine Pforten dicht. Wir benötigen wieder mehr Infrastruktur in Grolland.“

 

Matthias Rauch
61 Jahre, gebürtiger Bremer

Seit 15 Jahren Betreiber eines kleinen Cafés in der Innenstadt.

Seit 12 Jahren für DIE LINKE im Beirat Mitte.

Jörg Windszus
Jahrgang 1969, arbeitet als Paketzusteller und ist Betriebsrat. Der gebürtige Rheinländer studierte Kulturwissenschaften und war dann in der freien Bremer Kulturszene umtriebig, u. a. als Veranstaltungstechniker.

John Hellmich
31 Jahre, Sozialökonom, Gewerkschafter und Fachreferent für Arbeitsrecht, Verhandlungsführung und Kommunikation.

Schwerpunkte in der Wirtschafts– und Beschäftigungspolitik.

Jan Strauß
31 Jahre, mit dem Studium 11 Jahre Kneipen-Gastronomie im Viertel. Vor drei Jahren Quereinstieg zum Produktionsassistenten, folgt nun die Ausbildung zum Mediengestalter und der Schritt vom reinen Politikinteresse zur aktiven Parteipolitik.

Kerstin Posch
27 Jahre, geboren und aufgewachsen in Österreich. Gründerin und Künstlerin. 2018 Eröffnung des Fairtrade Concept Stores »Teilzeithippie« in Findorff. Überzeugte Tierschutz-Aktivistin und Umweltschützerin.

Wolfgang Bielenberg
69 Jahre, Rentner, im früheren Leben Lehrer. Seit 1977 Viertel-Bewohner. Friedensbewegt, langjähriger Personalrat und in der GEW engagiert, in der LINKEN von Anfang dabei.

Auf einer Mitgliederversammlung hat DIE LINKE ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen im Mai 2019 gewählt.

Auf Platz 1 der Liste wurde Ramona Seeger gewählt. Die Lehrerin möchte sich vor allem in den Bereichen Kultur und Bildung im Beirat engagieren: „Ich kandidiere für den Beirat, weil ich mich für eine soziale und gerechte Bildungspolitik einsetzen möchte. Es fehlen in unserem Quartier sowohl Plätze in der gymnasialen Oberstufe als auch im Ganztagsbetrieb der Grundschulen. Wir brauchen gut ausgestattete Neustädter Schulen und Kitas, die der Nachfrage nach Plätzen nachkommen und mehr Personal in den Bildungseinrichtungen.“

„Mir ist außerdem wichtig, dass kulturelle Projekte in der Neustadt mehr Raum erhalten“, so die Linkspartei-Politikerin.

Wolfgang Meyer tritt auf Platz 2 an. Der 54-Jährige legt seinen Schwerpunkt bei Fragen rund um die Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt. „Die Neustadt muss wieder grüner werden“, so Meyer, der sich für den Erhalt der Platanen an der Weser einsetzt. “Insbesondere an den großen Straßen wohnen ärmere Bevölkerungsgruppen, auch diese brauchen eine saubere Umwelt. Gerade für die Neustadt gilt, dass Umweltpolitik auch Sozialpolitik ist.“ Im Rahmen der Stadtentwicklung müssen auch Kinder und Jugendliche Berücksichtigt werden. „Die Neustadt muss Kindern und Jugendlichen mehr Raum bieten. Das bedeutet unter anderem eine Erweiterung von Spielflächen“, so der Erzieher.

Auf Platz 3 der Liste wurde Anke Maurer gewählt. Die frühere Erwachsenenbildnerin möchte sich vor allem dem Thema Soziales widmen: “Die Interessen und Bedürfnisse der älteren Menschen werden häufig ignoriert. So sind beispielsweise die Filialen der Banken und Sparkassen in der Neustadt so massiv zentralisiert worden, dass sie jetzt für die ältere und mobilitätseingeschränkte Bevölkerung nur noch schwer erreichbar sind. Wer mit der Digitalisierung und dem Internet nicht so gut umgehen kann, hat jetzt ein massives Problem. Hier müssen wir gegensteuern. Als Mitglied der Seniorenvertretung Bremen werde ich weiterhin aktiv unseren älteren Menschen eine Stimme geben.“

Auf den weiteren Plätzen der 8-köpfigen Liste treten Olaf Zimmer, Oliver-Jan Kornau und Karl-Heinz Kotulla an.

In Obervieland haben die Mitglieder der Linkspartei auf einer Aufstellungsversammlung ihre Kandidat*innen für die kommende Beiratswahl im Mai 2019 nominiert. "Mit unserer starken Liste bieten wir sowohl personell alsauch fachpolitisch, eine soziale Alternative gegen Rechtspopolisten und zur Politik der 'großen und jetzigen Regierungsparteien'", kommentiert Roman Fabian die 9-köpfige Liste.

 


Auf Listenplatz 1 wurde erneut Roman Fabian gewählt.
Der Med. Techn. Radiologieassistent und Betriebsratsvorsitzende des Klinikums Links der Weser ist langjährig für DIE LINKE im Beirat Obervieland und vielen Fachausschüssen aktiv. Seine politischen Schwerpunkte liegen in der Gesundheits-, Sozial-, Integrations- und Verkehrspolitik.

Platz 2: Heike Hey, auch schon seit Jahren als Sachkundige Bürgerin für DIE LINKE im Beirat tätig. Die Diplom-Pädagogin sieht ihren Schwerpunkt in der Frauen- und Bildungspolitik und möchte mit ihrer politischen Arbeit auch die gesellschaftlich an den Rand gedrängten Menschen einbeziehen.

Platz 3: Peter Erlanson, ist neu im Stadtteil und altbekannt durch sein derzeitiges Amt als Bürgerschaftsabgeordneter. Er ist Psychologe und Krankenpflegehelfer im Krankenhaus Links der Weser.

Platz 4: Bettina Fenzel, steht erstmals zur Verfügung und hat einen klaren Integrations- und Frauenpolitischen Schwerpunkt.

Platz 5 Hinrich Mass, der Diplom-Pädagoge sieht seine Schwerpunkt in der Jugend- und Sozialpolitik.

Platz 6 Udo Bauer, er sieht seine Schwerpunkt in der Bildungs- und Sozialpolitik.

Platz 7 Klaus Dümmer

Platz 8 Ursula Hajes- Loock, die Kaufmännischer Angestellter sieht ihren Schwerpunkt in der Sozialpolitik.

Platz 9 Fritz Bolte, der KFZ-Mechaniker und Rentner sieht sein Betätigungsfeld vor allem in der Verkehrspolitik.

Roman Fabian abschließend: „Obervieland war und ist ein vielfältiger Stadtteil, ein Geschenk, dass wir noch besser nutzen müssen. In Obervieland muss sich die Belastung durch Flug- und Verkehrslärm reduzieren, damit ein gesundes Wohnen in bezahlbarem Wohnraum ermöglicht wird. Leben in Obervieland soll von der Geburt bist in das hohe Alter möglich und erstrebenswert sein. Dazu muss vieles politisch anders organisiert und ausfinanziert werden. Obervieland benötigt endlich einen Jugendbeirat, damit die zentralen Themen wie Bildung und Aufenthaltsqualität im Stadtteil auch aus dieser Sicht geprägt werden."

 

5 : 7 Hochformat

In Osterholz kandidieren:

Reinald Last
Kaufmann, seit 2011 Fraktionssprecher der LINKEN im Beirat Osterholz.
Politische Schwerpunkte: Bau und Umwelt. Bei einer immer älter werdenden Gesellschaft, ist es zwingend notwendig, das bestehende Nahversorgungskonzept.

Silvia Suchopar
62 Jahre, verheiratet und Mutter von vier eigenen Kindern und einem Pflegekind, Beruf: Videopädagogin
Ich möchte mich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. Des Weiteren sind mir eine optimale Nahversorgung und gleiche Bildungschancen für alle wichtig.

Dr. Jan Restat
54 Jahre, Psychologe und Referent für Finanzen, Sport, Jugend bei der LINKE-Bürgerschaftsfraktion.
Schwerpunkte: Ausbau und Gestaltung der sozialen Infrastruktur in Gesundheit, Bildung, Stadtteilgesellschaft und Jugendarbeit.

Ralf Helms
50 Jahre, in Osterholz aufgewachsen.
Ich möchte mich um Probleme wie der Nahversorgung und der Anbindung unseres Stadtteils an den ÖNVB kümmern. Ich setze mich für mehr Treffs ein, wo Menschen soziale Kontakte aufbauen.

 

Auf einer Mitgliederversammlung hat DIE LINKE ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen im Mai 2019 gewählt.

Auf Platz 1 der Liste wurde Helmut Kersting gewählt. Der Angestellte möchte sich vor allem in den Bereichen Mobilität und Bürger*innenbeteiligung einbringen. „Mir ist es sehr wichtig, dass die Bürger*innenbeteiligungsrechte gestärkt und erweitert werden, um der Tendenz zu einer reinen Wahldemokratie etwas entgegen zu setzen. Eine gefahrlose und angstfreie Begegnung für Klein und Groß, ob Jung, ob Alt, wünsche ich mir auf allen Straßen und Wegen in der Östlichen Vorstadt.“

Birgit Menz tritt auf Platz 2 an. Die 56-Jährige gelernte Buchhändlerin legt ihren Schwerpunkt bei Fragen rund um Bildung, Soziales und Umwelt. “Es ist mir sehr wichtig, dass die Pauliner Marsch als Erholungsgebiet der östlichen Vorstadt und Bremens erhalten bleibt. Des Weiteren möchte ich die Entstehung des neue Hulsbergviertels kritisch begleiten, damit soziale und umweltpolitische Gesichtspunkte genügend Berücksichtigung finden.“

Auf Platz 3 der Liste wurde Annika Port gewählt. Die 27-jährige Studentin hat ihren Schwerpunkt in den Themen Kulturpolitik. “Ich will die junge und alternative Kulturszene stark machen. Ich setze mich dafür ein, dass die östliche Vorstadt nicht ein Zentrum des Tourismus und der bürgerlichen Mitte wird, sondern ein Ort für die vielfältige Kultur-Szene Bremens bleibt.“

Auf den weiteren Plätzen der 8-köpfigen Liste treten Christina Maria Müller, Astrid Schulz, Nils Hesse, Carmen Roland und Elsa Laue an.

In Schwachhausen kandidieren:

  1. Wolfgang Schober
  2. Gabriele Schmidt
  3. Malte Lier
  4. Johannes Weiler
  5. Michael Bahlmann
  6. Tim Ruland

 

In der Vahr kandidieren

Friederike Emole
Erzieherin und Mutter von vier Kindern.
Themenschwerpunkte: Alleinerziehenden-, Frauen- und Bildungspolitik, sowie Antirassismus.
In der Vahr möchte ich mich für eine bessere Ausstattung der Kitas und Schulen einsetzen.

Jörg Schoolmann
Angestellter
Ich lebe seit 1975 in der Vahr, bin seit 2017 Vahrer Beirat als Nachrücker und würde mich freuen, wiedergewählt zu werden.
Mir persönlich liegt besonders viel an der Bürgernähe, also Politik für alle Bewohner*innen der Vahr zu machen.

Fabrice Wendt
Examinierter Altenpfleger mit Leib und Seele.
Ich lege Wert auf gesellschaftliche Teilhabe für Jung und Alt und auf einen barrierefreien Stadtteil.
Meine Schwerpunkte in der Politik liegen in der Pflege-, Gesundheits-, und Sozialpolitik.

Nikolai Simson
Elektroniker, wohnt und lebt seit 2010 in der Gartenstadt Vahr.
Meine Schwerpunkte in der Politik sind bezahlbarer Wohnraum für alle, bedingungsloses Grundeinkommen und eine Entlastung für allleinerziehende Mütter und Väter.

In Vegesack haben die Mitglieder der Partei DIE LINKE ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen am 26. Mai 2019 nominiert.

Auf Platz 1 tritt die Verwaltungsbeamtin Kyra Behrje für die Beiratswahl an. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Verkehr, Umwelt und Wohnungspolitik. „Die lange andauernde Baustelle Lesumbrücke betrifft uns in Vegesack sehr. Wir müssen auch für die Dauer der Arbeiten Mobilität für Bremen-Norder gewährleisten. Es ist mir wichtig, weiterhin die Naturräume Vegesacks, sowohl zur Naherholung als auch als Lebensraum für Flora und Fauna, zu erhalten. Steigende Mietkosten und fehlender Wohnraum werden ein immer größeres Problem in unserem Stadtteil, deshalb werde ich mich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen.“ Auf Platz 2 folgt der ehemalige Technische Redakteur Karl Brönnle, dessen Hauptaugenmerk auf Stadtentwicklung und Umwelt gerichtet ist.

"Geplante Hochhäuser am Hafen und am Ende der Weserstraße sind kein Zeichen von "Urbanität" sondern dienen allein dem maximalen Profitinteresse ihrer Investoren. Sie tragen mit zur Unwirtlichkeit unserer Stadt bei. Deutlichen Nachholbedarf hat Vegesack an barrierefreien Umsteigemöglichkeiten im ÖPNV, zum Beispiel am Knotenpunkt Gerhard-Rohlfs-Straße."

Auf Platz 3 tritt Maja Tegeler an, die gleichzeitig für DIE LINKE zur Bürgerschaft kandidiert. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Frauen- und Gleichstellungspolitik, Frieden und Gesundheitspolitik. „Auch in den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, das Klinikum Bremen-Nord als ein Krankenhaus mit Vollversorgung aufzuwerten und die Bedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit verdienen mehr Augenmerk und finanzielle Förderung, sowohl an Schulen, als auch in Freizis und zum Beispiel dem Mädchentreff Lilas Pause.“

 

In Walle kandidieren:

Jörg Tapking
54 Jahre, Sozialarbeiter
Schwerpunkte: Soziale Stadtentwicklung, Verbesserung prekärer Lebenslagen und Bürger*innenbeteiligung.
Ich möchte, dass Walle ein Stadtteil für alle Bevölkerungsgruppen ist.

Caren Emmenecker
57 Jahre, Politikwissenschaftlerin
Wohnraumentwicklung solidarisch und sozial gestalten – Immobilienspekulation den Riegel vorschieben. Dafür setze ich mich ein.

Roland Heinsch
43 Jahre, Beamter
Schwerpunkte: Antifaschismus, Bau, Verkehr, Migration und die Überseestadt.
Ich setze mich ein für Walle als offenen Stadtteil, in dem soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt gelebt werden und der als Vorbild für die gesamte Stadt taugen kann.

Cornelia Barth
60 Jahre, Dipl. Sozialarbeiterin, aktiv in Bündnissen, u. a. GEW.
Sozialer Zusammenhalt braucht eine andere Sozialpolitik – auch im Stadtteil. Der Sportgarten in der Überseestadt muss endlich angemessen finanziert werden.

Ivo Gruner
31 Jahre, Projektkoordinator
Ich bin für alternative Lebensformen wie in Kaisenhäusern und Bauwagen! Ich will ein quirliges Viertel mit erschwinglichen Mieten. Walle braucht tolle Kitas und Schulen, also mehr Geld für mehr Personal.

Carina Knapp-Kluge
52 Jahre, kfm. Angestellte
Schwerpunkte: Antifaschismus, Queer-Politik, Soziales, Kultur und Quartiersentwicklung.
Ich will Walle bunt haben. Walle muss als kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt erhalten bleiben.

Thomas Bierstedt
58 Jahre, Pförtner
Schwerpunkte: Bau, Umwelt und Verkehr.
Immer mehr Menschen nutzen das Rad, den ÖPNV und Carsharing. Dies gilt es auszubauen, durch gute Radverbindungen und Ausbau sowie Vergünstigung des öffentlichen Nahverkehrs.

Christoph Höhl
32 Jahre, Angestellter
Schwerpunkte: Umwelt-, Verkehrs- und Hochschulpolitik.
Ich willkeine weiteren Flächenverkäufe und statt »Seilbahn«-Träumen eine Straßenbahn bis zur Hafenkante.

Die Woltmershauser LINKEN haben auf einer Mitgliederversammlung ihre Kandidat*innen für die Beiratswahlen im Mai 2019 nominiert.

Mazlum Koc wurde einstimmig auf Platz 1 gewählt. Koc vertritt seine Partei seit mehreren Jahren im Beirat. Seine politischen Schwerpunkte sieht er in der Bildungs-, Integrations- und Sozialpolitik. „In Woltmershausen werden Wohnungen benötigt. Daher ist es gut, dass auf dem ehemaligen Tabak- und das Gasgelände Wohnraum entstehen soll. Was wir in unserem Stadtteil aber nicht brauchen sind Mietangebote zu horrenden Preisen. Weil gerade in unserem Stadtteil die Armut sehr hoch ist, benötigen wir mehr bezahlbaren Wohnraum, statt Luxuswohnungen.“

Der Linkspartei-Politiker will den Jugendlichen mehr Mitspracherechte einräumen. „Damit junge Menschen sich wieder mehr für Politik interessieren, müssen wir ihnen auch die Chance geben, sich Gehör zu verschaffen. Eine mögliche Form, damit Jugendliche sich für ihre Belange engagieren können, wäre die Gründung eines Jugendbeirates.“ DIE LINKE vertritt diese Ansicht bereits im Beirat.

Brigitte Baumgart tritt auf Platz zwei an. Die kaufmännische Angestellte setzt sich sehr für die Erhaltung der Natur in Woltmershausen ein: „Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere Grünflächen erhalten bleiben und nicht zubetoniert werden. Der einsetzende Klimawandel, wie er sich im Sommer 2018 gezeigt hat, mit langanhaltender Trockenheit und extremer Hitze, hat gezeigt, dass auch hier - direkt vor unserer Haustür - deutlich mehr getan werden muss.“

Auf Platz drei der Liste wurde Bruno Kraft gewählt. Kraft ist bereits Mitglied in den Fachausschüssen „Bau, Häfen, Verkehr und Wirtschaft“ und „Kita, Bildung, Jugend, Sport“. Der Diplom-Pädagoge möchte sich verstärkt den Verkehrsproblemen in Woltmerhausen widmen, die kulturelle Entwicklung mit voranbringen und ganz besonders die Entwicklung Vorderes Woltmershausen/Tabakquartier mit beeinflussen. „Der ÖPNV muss in Woltmershausen dringend ausgebaut werden. Wir müssen Überlegungen anstellen, ob der Ausbau der Straßenbahn durch unseren Stadtteil eine Option wäre. Zwingend muss sich auch der Service des ÖPNV verbessern. Warum die Woltmershausener Bushaltestellen noch keine elektronischen Anzeigentafeln mit den tatsächlichen Abfahrtzeiten hat, bleibt mir ein Rätsel. Des Weiteren muss die Entstehung eines neuen Quartiers im vorderen Woltmershausen auf dem ehemaligen Brinkmann-Gelände ein Schwerpunkt der Beiratsarbeit sein.  Wichtig werden hier Themen wie sozialer Wohnungsbau, Verkehr, Ökologie und Infrastruktur für junge Familien mit Kindern und ältere Menschen sein.“ 

Kraft sieht zudem Verbesserungebedarf im kulturellen Bereich des Stadtteils. „Unser Kulturhaus Pusdorf hat viel zu bieten. Damit es so bleibt, benötigt das Haus mehr finanziellen Freiraum und mehr Platz.“ 

Auf den weiteren Plätzen der 5-köpfigen Liste treten Kian Samadbin und Hartmut Malyssek an.


Übersicht

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Quelle: Statistisches Landesamt

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