Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
19:00 - 21:30 Uhr

Selbstbestimmung statt Gängelei

Seit vielen Jahren kämpfen queer-feministische Gruppen und Organisationen für die Abschaffung des so genannten Transsexuellengesetzes (TSG) und die Einführung neuer Regelungen für das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung: trans Personen muss ermöglicht werden, durch persönliche Erklärung vorm Standesamt den Geschlechtseintrag in der Geburtsurkunde und anderen Dokumenten ohne große Hürden ändern zu lassen. Das aktuelle Gesetz sieht hier seit Jahrzehnten einen für viele erniedrigenden Prozess vor, mit pathologisierenden Gutachten und schikanösen Zwangsmaßnahmen. Schluss damit.

Nachdem in der letzten Wahlperiode des Bundestags von LINKE, Grüne und FDP schon Vorschläge und Forderungen für ein Selbstbestimmungsgesetz und Entschädigungszahlungen vorgelegt wurden, hat die Ampel-Koalition nun angekündigt, noch dieses Jahr ein derartiges Gesetz vorlegen zu wollen. Als AG Linker Feminismus Bremen wollen mit euch darüber sprechen wie diese neue Regelung entstehen soll und was wir aus queer feministischer Perspektive dafür fordern. Was muss ein Selbstbestimmungsgesetz auf jeden Fall können, was sind vielleicht auch Fallstricke? Welche Bestandteile hat die künftige Regelung, welche Auswirkungen sind im sozialen und gesundheitlichen Bereich zu erwarten?

Wir möchten mit Euch diskutieren, warum ein Selbstbestimmungsgesetz für eine demokratischere Gesellschaft überfällig und von Bedeutung ist. Dazu wollen wir gemeinsam überlegen, wie Debatten zu diesem Thema konstruktiv und solidarisch geführt werden können.
Kommt am 12. Mai, 19 Uhr ins Paradox (Bernhardstr. 12, Bremen) um mit uns und unseren Gästen

  • Freddy Mo Wenner und ein*e weitere*r Vertreter*in von Trans*Recht e.V.,
  • Bärbel Reimann, Zentralstelle für die Gleichberechtigung der Frau (ZGF),
  • Solinetz Bremen & umzu,
  • Maja Tegeler (Moderation)

über diese Fragen zu sprechen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi- Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) statt.
Wir freuen uns sehr auf Eure Perspektiven und eine spannende Diskussion mit Euch.
Auch, wenn es selbstverständlich erscheint: Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und jede andere Art gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden wir bei der Veranstaltung nicht tolerieren und behalten uns vor, ggf. Personen des Raumes zu verweisen.

In meinen Kalender eintragen