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Tag der Befreiung

Tag der Befreiung

In der Bundesrepublik wird eine Debatte darüber geführt, ob der Tag der Befreiung vom Faschismus, dauerhaft als Feiertag eingeführt wird. Auch die Bundesvorsitzenden der Linkspartei, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, sprechen sich dafür aus, den 8. Mai zum bundesweiten Feiertag zu machen und den Einsatz gegen Faschismus und für Demokratie und Toleranz als ständige Aufgabe zu betrachten.

Gerade in Zeiten, in denen rechte und rechtspopulistische Bewegungen und Parteien Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland wieder befeuern, ist es geboten die Voraussetzung für unsere Demokratie mit einem gesetzlichen Feiertag zu würdigen. Hierfür bietet sich der Tag der Befreiung vom Faschismus an. Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht, dadurch wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges eingeläutet. In Europa steht dieser Tag seitdem für die Befreiung vom Nationalsozialismus. Im kleinsten Bundesland wurde auf Antrag der rot-grün-roten Koalition der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus sowie der Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Europa und somit zum staatlich anerkannten Gedenktag ausgerufen.

Mehrere Kundgebungen erinnerten am Samstag an der Niederschlagung des Hitler-Regimes, so auch in der Bremer Neustadt. Zahlreiche Aktive gedachten bei der von den Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V. organisierten Erinnerungsveranstaltung am ehemaligen KZ-Außenlager an der Grollander Ochtum der Befreiung Europas vor 76 Jahren. [mh]


Weitere Infos:
www.bremerfriedensforum.de/1368/deutsch-russische-beziehungen/Nichts-ist-vergessen-Niemand-ist-vergessen/
www.bremerfriedensforum.de/1369/aktuelles/Kranzniederlegung-und-Friedensfeier-zum-Tag-der-Befreiung/