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Erfolgreiche Impfung im ersten benachteiligten Stadtteil schnellstmöglich wiederholen

Erfolgreiche Impfung im ersten benachteiligten Stadtteil schnellstmöglich wiederholen

In Bremen weisen aufgrund enger Wohnverhältnisse, prekärer Arbeitsbedingungen beziehungsweise fehlender Isolationsmöglichkeiten gerade die benachteiligten Stadtteile die höchsten sieben-Tage-Inzidenzen auf. Weil Armut ein wesentliches Corona-Infektionsrisiko darstellt, hat die Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (DIE LINKE) ein Modelprojekt gestartet und in dieser Woche im Bremer Stadtteil Gröpelingen ein mobiles Impfzentrum eröffnet. Mit Erfolg: Die ursprünglich 2.000 bereitgestellten Impfdosen waren so schnell verimpft, dass das Vakzin nachbestellt wurde.

Lucie Horn (DIE LINKE) begrüßt die Impf-Aktion im Bremer Westen. „Die Gesundheitsbehörde hat damit den Menschen das Impfangebot direkt vor die 'Tür' gebracht.“ Sie fordert, dass dieses mobile Impfzentrum jetzt schnellstmöglich auch in den anderen benachteiligten Stadtteilen aufgebaut wird. „Der Senat sollte jetzt nicht erst bis Juni warten“, sagt die Beirätin der LINKEN in Huchting.

„Auch in Huchting sind die Zahlen hoch: Nach Gröpelingen und vor Blumenthal, Vegesack und Osterholz weist der südlichste Stadtteil Bremens laut der letzten uns vorliegenden Auswertung der Gesundheitsbehörde für die Kalenderwochen 15/16 die zweithöchsten Infektionswerte Bremens aus.“

Für Horn wären räumlichen Voraussetzungen für die Einrichtung eines mobilen Impfzentrums in Huchting durchaus gegeben. „Die Aula des Bürger- und Sozialzentrum würde sich beispielsweise hervorragend eignen. Der Veranstaltungssaal des BuS Huchting ist ähnlich groß wie das Gröpelinger Lichthaus, hat zwei separate Ein- beziehungsweise Ausgänge und vor dem Gebäude ist genug Platz, wo Impfwillige warten können.“