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btr

Aufarbeitung des BREBAU-Skandals: Positionspapier der LINKEN

Am 20. Mai wurde bekannt, dass beim städtischen Wohnungsbauunternehmen BREBAU rechtswidrig sensible persönliche Daten erhoben wurden, um Wohnungssuchende in diskriminierende Kategorien einzuteilen und zu benachteiligen. Den Betroffenen wurdenmutmaßlich Wohnungen verwehrt oder nur solche in ganz bestimmten Lagen angeboten. Mitarbeiter:innen wurden angehalten, diese Kategorien mit speziellen Kürzeln in der Datenmaske einzutragen: als Wohnungssuchende mit schwarzer Hautfarbe, bestimmten ethnischen Hintergründen, als „Kopftuchträgerinnen“, aber auch weil sie aktuell in ärmeren Wohngegenden wohnen oder eine Suchtgeschichte vermutet wird. Diese rassistische Praxis wurde nur durch eine:nmutige:n Mitarbeiter:in öffentlich.

Unsere Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft veröffentlicht eine erste Positionierung zur Aufarbeitung des BREBAU-Skandals und fordert nachhaltige Konsequenzen für einen diskriminierungsfreien Wohnungsmarkt. „Das Ausmaß und die Selbstverständlichkeit der rassistischen Diskriminierung bei der BREBAU sind schockierend“, sagt der mirgrationspolitische Sprecher der Bremer Linksfraktion, Cindi Tuncel. „Die Aufklärung muss jetzt konsequent sein und darf nicht vor möglichen unangenehmen Erkenntnissen halt machen. Wir fordern, dass ein temporäres anonymes Meldeportal zur BREBAU-Aufarbeitung eingerichtet wird und die Aufklärung transparent für die Öffentlichkeit nachvollziehbar ist. Ein solches Portal ist in dieser Situation der einzige Weg, wie Angestellte und andere Betroffene sicher an der Aufklärung mitwirken können. “

Hier können Sie das Positionspapier der Linsfraktion einsehen. [Red.]