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Übergangswohnheim Wardamm muss besser angebunden werden!

Übergangswohnheim Wardamm muss besser angebunden werden!

Ein langer Schulweg an Parzellen vorbei oder durch ein menschenleeres Gewerbegebiet: So sieht der Alltag von Kindern und Jugendlichen aus, die im Übergangswohnheim Wardamm in Huchting leben. Die nächste Bushaltestelle ist knapp eine Viertelstunde von der Geflüchtetenunterkunft entfernt. Eine weitere ÖPNV-Verbindung entlang des Wardamms ist jedoch derzeit nicht geplant. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Frage der Linksfraktion in der Fragestunde an diesem Dienstag hervor.

Sofia Leonidakis, fluchtpolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, fordert eine bessere verkehrliche Anbindung der Unterkunft: „Von einem sicheren Schul-, Arbeits- oder Einkaufsweg kann hier keine Rede sein: durch ein Gewerbegebiet, menschenleer, schlecht beleuchtet, vergleichsweise lang. Dass die jungen und älteren Bewohner*innen des Übergangswohnheims diesen Weg jeden Tag zurücklegen müssen, darf kein dauerhafter Zustand sein! Das ÜWH Wardamm hat bis zu 140 Plätze, derzeit leben dort 72 Menschen. Es ist damit eine vergleichsweise große Geflüchtetenunterkunft – und eine der ältesten. Umso dringlicher ist es, hier endlich eine verkehrliche Anbindung zu gewährleisten. Abgelegene Sammelunterkünfte sind ohnehin kritisch zu sehen, das Mindeste ist jedoch, dass es eine bessere Anbindung für alle 72 Bewohner*innen an Beratungsangebote in der Stadt sowie Supermärkte in Huchting bedeuten. Wir wollen Geflüchtete nicht ins Abseits drängen, sondern sie ins Stadtgeschehen einbinden. Dafür ist eine gute ÖPNV-Verbindung unerlässlich!“

Die Beirätin im Bremer Stadtteil Huchting, Lucie Horn, weist darauf hin, dass der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) vor Jahren noch einen Linienbus über Wardamm fahren ließ. Auch sie unterstützt die Forderung, diesen Bereich wieder an den ÖPNV anzubinden: „Wir benötigen endlich den Quartiersbus, der über den Huchtinger Bahnhof, Wardamm und Grolland fährt. Damit müssten die Menschen, die in diesen Bereichen leben, nicht mehr so weite Strecken zurücklegen, um die Straßenbahn oder den BSAG-Linienbus benutzen zu können. Auch für Ältere ist diese Wegstrecke zu Fuß mehr als beschwerlich – ein nicht akzeptabler Dauerzustand.“

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  1. 13. Juli 2021 Verkehrliche Anbindung des Übergangwohnheims Wardamm

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