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Schüler:innen in schwierigen Lagen gezielt fördern

Doppelte Besetzung an Grundschulen mit hohem Sozialindikator, Nachhilfe und Schwimmunterricht in den Ferien: All das soll mit den langfristigen Investitionen aus dem Bremen-Fonds finanziert werden. Mit den Förderprogrammen zum „Aufholen der fehlenden Bildungszeit“ befasst sich an diesem Mittwoch die Bildungsdeputation. Insgesamt 7 Millionen Euro sollen demnach bis Ende des Jahres fließen, um den Unterricht, der pandemiebedingt ausgefallen ist oder nur in Distanz stattfinden konnte, zu kompensieren.

Miriam Strunge, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, begrüßt die Förderungen: „Es ist viel Unterrichtszeit verloren gegangen, für manche Schüler:innen konnte ein Viertel des Unterrichts in den letzten zwölf Monaten pandemiebedingt nicht vor Ort in den Schulen stattfinden. Umso dringender ist es, Bremer und Bremerhavener Schüler:innen Lernangebote zu machen, damit sie nicht den Anschluss verlieren. Es ist richtig, dafür zielgenau diejenigen zu unterstützen, die es während der Lockdowns am schwersten hatten. An den Grundschulen in benachteiligten Stadtteilen wird dafür das Personal aufgestockt. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte können so noch stärker auf Fragen und Probleme der Schüler:innen eingehen. Zusätzliche Deutsch- und Mathestunden an Schulen in schwierigen Lagen helfen dabei, Lernlücken in zentralen Fächern zu schließen. Mich freut, dass das bewährte Programm „Mathe sicher können“ nun auf alle Klassen in den Jahrgängen 5 und 7 an den Oberschulen ausgeweitet wird.“

Über das Angebot in den Ferien sagt Strunge: „Wer in den Ferien noch Stoff nacharbeiten möchte, kann so künftig Förderangebote kostenlos nutzen. Und damit der Sommer am Badesee oder am Meer für die Schüler:innen sicher ist, können sie ausgefallenen Schwimmunterricht nachholen. Denn das Seepferdchen ist für die Kinder in Bremen auch im kommenden Sommer überlebenswichtig.“


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