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Ökologische Dimension von Gerechtigkeit muss wachsen

"Bestehende Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft sind auch in der ökologischen Dimension erkennbar. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sind höheren Umweltbelastungen ausgesetzt und haben einen schlechteren Zugang zu ökologischen Gütern, wie frischer Luft und Grünflächen. Deshalb müssen soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie nachhaltige Entwicklung im Zusammenhang betrachtet werden. Das hat auch die Bundesregierung theoretische erkannt." So kommentiert die Umweltpolitikerin Birgit Menz die Antwort der Bundesregierung auf ihre parlamentarischen Fragen zum Thema Umweltgerechtigkeit.

Menz weiter: "Wichtig ist es nun zeitnah Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung von Umweltgerechtigkeit in der kommunalen Planungspraxis zu entwickeln und bundesweit anzuwenden. Die laufenden Pilotprojekte sind nur ein kleiner Anfang, der deutlich mehr Schwung braucht. Dazu gehört, dass Maßnahmen für mehr Umweltgerechtigkeit im Bundeshaushalt gezielt gefördert werden und nicht nur Nebeneffekte der Städtebauförderung bleiben. Dafür wird sich DIE LINKE. bei den Beratungen zum Bundeshaushalt 2017 einsetzen."


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