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Kein Großkonzern im Marineschiffbau!

Die Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft hat heute eine Stellungnahme mit dem Titel ‚Klares Nein zu den Planungen eines Großkonzerns im Marineschiffbau - Schluss mit den MKS 180-Plänen!‘ beschlossen.

Im Mai 2020 schlossen sich die Werften der ‚Lürssen-Gruppe‘ und der ‚German Naval Yards‘ zusammen, um den Auftrag für den Bau der Mehrzweckkampfschiffe MKS 180 einzuholen. Zuvor war der Auftrag für die Schiffe im Januar an die niederländische Werft Damen Shipyards vergeben worden, die deren Produktion auf dem Gelände der Lürssen-Tochter Blohm + Voss in Hamburg plante. German Naval Yards hatte in der Ausschreibung für das Projekt mit einem Volumen von insgesamt 5,27 Milliarden Euro das Nachsehen und leitete daraufhin rechtliche Schritte ein. Durch den Zusammenschluss ist der Rechtsstreit und somit eine Verzögerung der Produktion abgewendet.

Maja Tegeler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kritisiert den Zusammenschluss der Werften: „Diese Fusion zielt auf eine massive Stärkung des Marineschiffbaus ab. Vor Allem aber sehen wir den Bau des Mehrzweckkampfschiffes MKS 180 aus haushalts- und sicherheitspolitischen Gründen sehr kritisch. Anstatt in einen weltweiten Wettbewerb der Rüstungsindustrie einzusteigen, brauchen wir eine Konversionsstrategie. Wir fordern daher dazu auf, der Haushaltsfreigabe für die Kampfschiffe im Bundestag nicht zuzustimmen.“

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  1. 24. Juni 2020 Klares Nein zu den Planungen eines Großkonzerns im Marineschiffbau - Schluss mit den MKS 180-Plänen!

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