Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Hände weg vom Naturcampingplatz in der Uniwildnis: Projekt als wichtige soziale und ökologische Einrichtung zu erhalten

Der Naturcampingplatz in der Uniwildnis ist als wichtige soziale und ökologische Einrichtung zu erhalten, fordert DIE LINKE im Beirat Horn-Lehe in einem Dringlichkeitsantrag zur kommenden Beiratssitzung am 21.4. „Die Kündigung muss umgehend zurückgenommen und das Pachtverhältnis mit einem Vertrag auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden“, so Manfred Steglich, Fraktionssprecher der LINKEN im Beirat. „In diesem Zusammenhang ist mit dem Verein der Freunde und Dauercamper auf dem Naturcampingplatz eine nachhaltige Lösung für die offenen Pachtrückstände zu vereinbaren, die dem sozialen und ökologischen Wert dieser Nutzung angemessen Rechnung trägt.“ Außerdem soll die Sonderregelung der Kündigung bei Absicht der Bebauung oder Vermarktung gestrichen werden.

Claudia Bernhard, wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, ergänzt: „Die Uniwildnis und der Naturcampingplatz sind nicht nur ein Stück Bremer Lokalgeschichte, sondern vor allem auch ein - ehrenamtlich getragenes - soziales und ökologisches Projekt, das unsere Wertschätzung und Anerkennung verdient. Die nun erfolgte Kündigung und angedrohte Räumung der Uniwildnis sind hingegen ein Beleg dafür, wie wenig das Wirtschaftsressort und die zuständige WFB von sozialer Verantwortlichkeit halten.“

Es ist nicht das erste Mal, dass die Kleinsiedlung aufgelöst werden soll. Zuletzt sollte der Naturcampingplatz einem unsinnigen Investoren-Projekt weichen. Manfred Steglich: „Seinerzeit hat sich allein die Beiratsfraktion der LINKEN gegen das sogenannte City-Resort ausgesprochen. Bereits damals zeigte der Senat keinerlei soziale Verantwortlichkeit für das Projekt. Nur das Abspringen des Investors rettete den Platz und verhinderte eine rücksichtlose Bausünde. Es ist unglaubwürdig, wenn der Senat einerseits vollmundig vom sozialen Zusammenhalt spricht, während er ihn gleichzeitig durch unsoziales Handeln konterkariert.“

Antrag: hier


Pressemitteilungen der LINKEN abonnieren

Presse-Ansprechpartner*innen

Landesverband:

Andreas Hein-Foge
Landesgeschäftsführer
eMail

Tel.: 0421-32 06 66, Fax: 0421-32 06 67
zu erreichen in der Landesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE. Landesverband Bremen (Faulenstraße 75, 28195 Bremen)


Fraktion:

Tim Ruland - Pressesprecher
Fon: 0421-20 52 97-50
Fax: 0421-20 52 97-10
eMail

zu erreichen in der Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft (Tiefer 8, 28195 Bremen)