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Flächenwende schaffen, Beschäftigungsentwicklung sichern, geschlechtergerecht planen: LINKE positioniert sich zum neuen Gewerbeentwicklungsprogramm

In diesem Jahr wird das Gewerbeentwicklungsprogramm der Stadt Bremen fortgeschrieben. Die Fraktion DIE LINKE hat ein Positionspapier beschlossen, in dem sie ihre Anforderungen an das neue GEP 2030 darlegt.

Dazu erklärt Ingo Tebje, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion: „Die Zeit für immer neue Flächenerschließungen für Gewerbe geht dem Ende zu. In den nächsten zehn bis zwölf Jahren muss Bremen den Übergang zu einem Nettoflächenverbrauch von Null schaffen und trotzdem weiterhin genügend Gewebeflächen für Betriebe und Beschäftigung zur Verfügung stellen. Das wird nur gehen, wenn die vorhandenen Gewerbegebiete intensiver, nachhaltiger, spezifischer und intelligenter genutzt werden. Dafür brauchen wir neue Strukturen für das Bestandsmanagement, den Ankauf von brachliegenden oder untergenutzten Flächen und eine gute Planung für die verschiedenen Arten von Gewerbe in der Stadt. Wir wollen, dass es in Zukunft genug Arbeitsplätze gibt, und das nicht nur in akademischen Berufen oder im Dienstleistungsbereich. Zur produktiven Stadt gehört auch, dass Bremen ein Standort für große Fertigungsbetriebe, für industrielle Wertschöpfung und für moderne Logistik bleibt.

Konkret wollen wir, dass der Technologiepark das Gebiet der ‚Horner Spange‘ als Erweiterungsfläche bekommt, dass die Erschließung des ‚Nordwestknotens‘ am Autobahnkreuz A281/A27 geprüft wird und dass die Süderweiterung der Airport-Stadt als optionale Reservefläche für die Luft- und Raumfahrtindustrie in der Planung bleibt. Beim Gewerbegebiet Bayernstraße sehen wir dagegen absehbar keine Möglichkeiten für eine Erweiterung in Richtung der Kleingartengebiete.

Zur klimagerechten, beschäftigungsorientierten und nachhaltigen Gewerbeentwicklung gehört auch eine Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung. Die Unterfinanzierung der WFB muss endlich beendet werden. Ebenso wichtig: In der Erarbeitung des neuen GEP soll ein Gender-Panel durchgeführt werden. Denn Gewerbeentwicklung ist mindestens ebenso Frauensache wie Männersache.“


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