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Entscheidung des Senats: Schade um den Hotspot!

DIE LINKE Bremen kritisiert, dass der Senat darauf verzichtet, durch die Erklärung zum Hotspot Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufrecht zu erhalten.

Landessprecherin Anna Fischer dazu: „Durch das Infektionsschutzgesetz der Ampel-Koalition auf Bundesebene gibt es seit dem letzten Wochenende keine Handhabe mehr, Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie abseits eines minimalen Basisschutz aufrecht zu erhalten. Wir kritisieren diese übereilte Aufhebung zu Unzeiten scharf. Die Inzidenzen sind weiterhin hoch und vulnerable Bevölkerungsgruppen sind weiterhin durch das Virus sehr gefährdet. Die einzige Möglichkeit für die Bundesländer, trotzdem Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie durchzusetzen, ist die sogenannte Hotspot-Regelung, mit der sich ein Bundesland aufgrund von kritischen Faktoren zum Corona-Hotspot erklärt. Der Senat hat sich entgegen dem Vorschlag und Votum der Gesundheitssenatorin nicht dazu entschieden, Bremen zum Corona-Hotspot zu erklären. Nur mit der Hotspot-Regelung hätte Bremen das Tragen von Masken in Innenräumen wie Supermärkten und dem Einzelhandel verpflichtend machen können. Wir bedauern, dass der Senat sich dagegen entschieden hat, Bremen zum Corona-Hotspot zu erklären.“

Landessprecher Christoph Spehr erläutert weiter: „Die Hotspot-Regelung wäre angemessen, weil Bremen aktuell zu den Bundesländern mit hoher Inzidenz gehört und weil die Bremer Kliniken auf eine weitere Überlastung zugehen. Alle stellen gerade fest, dass in ihrem Umfeld viele erkranken, auch trotz Impfung oder sogar Booster.  Viele Beschäftigte sind selbst von Corona-Infektionen oder Quarantänen betroffen, ihr Fehlen kommt zusätzlich zum weiter bestehenden Fachkräftemangel hinzu und sorgt dafür, dass die Versorgung reduziert werden muss. In dieser Situation wäre eine Verlängerung der Maskenpflicht eine sehr leichte Maßnahme, die viel bringen würde. Deshalb rufen wir alle dazu auf, wenigstens freiwillig weiterhin Masken zu tragen und so zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus beizutragen.“

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