DSM: Bremen geht wichtigen Schritt zur Rettung des Scharoun-Baus
Der Senat hat heute beschlossen, bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern, eine Förderung für das Deutsche Schifffahrtsmuseum zu beantragen. Es geht um Geld für die Sanierung des Scharoun-Baus und darum, die Dauerausstellung auf dieses Gebäude ausweiten zu können.
Tim Sültenfuß, wissenschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke Bremen, kommentiert: „Endlich kommt Bewegung in die Sanierung des Scharoun-Baus! Dieser architektonisch herausragende Bau liegt schon viel zu lange brach. Seit Jahren fehlt dem DSM dadurch wichtiger Raum für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsarbeit. Die Leibniz-Gemeinschaft hat bei ihrer letzten Evaluation außerdem gewarnt: Nur mit einem verbindlichen Fahrplan für die Sanierung hat das DSM noch eine Chance, seinen Status als nationales Forschungsmuseum zu behalten und weitergefördert zu werden. Für das Museum ist die Sanierung des Scharoun-Baus daher überlebenswichtig. Gleichzeitig war immer klar: Diese Aufgabe ist für das Land Bremen allein einfach zu groß.“
Sollte der Förderantrag für das Deutsche Schifffahrtsmuseum vom Bund genehmigt werden, müssen die Mittel des Bundes durch einen Eigenanteil des Landes Bremen kofinanziert werden.
Tim Sültenfuß: „Nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit dem Bund kann das Gebäude wiederhergestellt werden. Der Antrag bei der GWK ist deshalb genau der richtige Weg, um die nötigen Finanzmittel sicherzustellen. Ich begrüße es sehr, dass Bremen heute seinen Anteil zugesichert hat, denn nur so hat das Schifffahrtsmuseum wieder eine Perspektive.“

