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Der Weserbus ist möglich, wenn wir ihn möglich machen!

Mit dem ÖPNV schneller von Woltmershausen zur Waterfront oder von Vegesack an die Schlachte: Mit neuen Fährverbindungen könnte das möglich sein. Und es spricht grundsätzlich nichts dagegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Machbarkeitsstudie in einem Zwischenstand, der an die Mitglieder der Städtischen Wirtschaftsdeputation versendet für die Sitzung wurde. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie zu Quer- und Längsverbindungen auf der Weser ist im Juni 2020 von der Wirtschaftsdeputation beschlossen worden. Der letzte Teil der Studie, der Kosten, Wirtschaftlichkeit, Linien- und Betriebsorganisation genau betrachtet, wird derzeit noch erarbeitet.

Sofia Leonidakis, Vorsitzende der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert: „Die Weser prägt Bremens Stadtbild auf vielfältige und positive Weise. Sie hat aber auch eine trennende Wirkung. Insbesondere für die Menschen in Woltmershausen und in Bremen-Nord verlängert der Fluss die Wege zur Arbeit, in die Innenstadt oder in Stadtteile am gegenüberliegenden Ufer. Wer kein Auto zur Verfügung hat, muss lange Fahrzeiten in Kauf nehmen.“ Mit dem ÖPNV von Rablinghausen nach Walle zum Beispiel dauere eine Fahrt derzeit zwischen 40 Minuten bis zu 2 Stunden – je nachdem, welche Verbindung gerade möglich sei. Von Bremen-Nord kann die Zugfahrt gut eine Stunde bis in die Innenstadt dauern.

„Regelmäßige Fährverbindungen könnten die Stadt besser zusammenführen“, sagt Leonidakis. „Die Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie zeigen: Der Fährverkehr auf der Weser hat viel Potenzial! Durch eine Fährverbindung von Bremen-Nord bis zum Weserstadion könnten zum Beispiel laut Studie fast 20.000 Fahrten täglich vom Auto bzw. Zug auf die Fähre verlagert werden.“

„Mit Weser-Fähren verkürzen wir Fahrtwege und verbinden bisher schlechter angebundene Stadtteile besser. Durch die Einbindung in den ÖPNV wäre der Weserbus zudem auch für Alltagswege bezahlbar. Viel befahrene Straßen würden entlastet, Stau vermieden und ein Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet“, erläutert Leonidakis. „Die Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie sind sehr vielversprechend. Wenn auch der letzte Teil der Studie vorliegt und dies bestätigt, sollte rasch ein tragbares Konzept unter Einbeziehung der Fährunternehmen, dem VBN und der BSAG entwickelt werden. Wir LINKE sagen ganz klar: Der öffentliche Weserbus macht die Weser erlebbar, schafft verkehrlichen Nutzen und führt Bremens Stadtteile näher zusammen!“

Die Sitzungsunterlagen mit dem Zwischenergebnis der Machbarkeitsstudie finden Sie hier.

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