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Das Müllzwischenlager Grauer Wall muss geschlossen werden

Der Brand im Zwischenlager auf der Deponie Grauer Wall gestern war kein Einzelfall, es brennt dort mehrmals im Jahr. Nicht nur über Speckenbüttel, sondern bis über Leherheide Ost zog die Rauchwolke aufgrund des brennenden Mülls. Petra Brand von der Fraktion DIE LINKE ärgert sich, dass wieder nicht alle Betroffenen gewarnt wurden. Die Menschen hätten teilweise ohne jegliche Vorwarnung plötzlich Rauch in ihren Häusern und Wohnungen wahrgenommen, erst Stunden später seien sie den beißenden Gestank wieder losgeworden.

"Es ist immer das Gleiche: Der Müll im Zwischenlager brennt, keine Sirene in allen angrenzenden Stadtteilen warnt vor der Rauchgefahr, die Bürger*innen atmen den Rauch ein. Und jedes Mal wird verkündet, die Bevölkerung sei nicht gefährdet gewesen. Mir wurde vielfach berichtet, dass man den Rauch sogar schmecken konnte", fährt Petra Brand fort. Rauch durch brennenden Müll ist hochgiftig, er enthält Dioxin und viele weitere krebserregende Stoffe. Das Zwischenlager wurde von den Behörden nur für die Zeiten der Revision der Müllverbrennungsöfen genehmigt. Die BEG betreibt es aber ganzjährig, um die aus ganz Europa stammenden Müllmengen bis zu ihrer Verbrennung zu lagern. Der Betreiber hat mit dem letzten Brand gezeigt, dass offenbar alle angeblich sicheren Brandvermeidungsstrategien auf dem Grauen Wall nicht funktionieren. "Es bleibt daher nur eine Lösung", so Brand: "Das Zwischenlager auf dem Grauen Wall muss sofort geschlossen werden. Das Gewinnstreben des überwiegend privaten Betreibers BEG darf nicht vor dem Schutz der Bevölkerung stehen. Mit einer umweltfreundlichen ortsnahen Entsorgung für Bremerhaven hat der ganze Graue Wall nichts zu tun".


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