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Corona-Tests müssen für Studierende kostenfrei bleiben!

Der Asta der Universität Bremen kritisiert, dass auch für ungeimpfte Studierende die Corona-Tests ab dem 16. Oktober kostenpflichtig sein werden.
An der Uni Bremen gilt – wie an allen Hochschulen des Landes – die 3G-Regel. Wenn Studierende ihre Seminare oder Vorlesungen besuchen wollen, müssen sie demnach eine Impfung oder Genesung nachweisen oder sich testen lassen. Die kostenlosen Tests laufen jedoch zum 16. Oktober aus.

Miriam Strunge, wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, fordert eine Fortsetzung des kostenfreien Testangebots für Studierende in Bremen: „Corona-Tests müssen für Studierende auch in Zukunft kostenfrei sein. Schließlich handelt es sich bei dem Besuch von Seminaren und Vorlesungen nicht um eine Freizeitbeschäftigung der Studierenden, sondern um Pflichtveranstaltungen ihrer Ausbildung. Sie davon auszuschließen, nur weil sie nicht täglich neue bezahlte Tests vorlegen können, würde ihren Bildungsweg stören, wenn nicht gar unterbrechen.

Wir fordern so übrigens keine Sonderregel für die Hochschulen, im Gegenteil: An anderen Bildungseinrichtungen wie etwa Schulen sind die Tests ebenfalls kostenlos für Schüler*innen, auch wenn sie volljährig sind und sich bedenkenlos impfen lassen könnten. Genauso sind Arbeitgeber*innen nach wie vor dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten jede Woche kostenfreie Tests anzubieten.“

Strunge betont, dass von der Ausbildung in Präsenz keine Studierenden ausgeschlossen werden dürften: „Auch wenn wir uns vielleicht in der Pandemie daran gewöhnt haben, dass Studis nur im WG-Zimmer am Laptop lernen: Ein Studium findet normalerweise auf einem belebten Campus statt, in analogen Lerngruppen und mit greifbaren Dozent*innen, welche die Studierenden fachlich begleiten. Das soll im heute beginnenden Semester auch endlich wieder der Normalzustand sein.

Selbstverständlich appellieren wir nichtsdestotrotz an alle Studierenden, das Impfangebot zu nutzen. Die Impfung schützt nicht nur die oder den Einzelnen vor einer schweren Erkrankung mit dem Coronavirus, sondern auch Kommiliton*innen und andere Bremer*innen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Aber der Zugang zu Bildung darf nicht von einer freiwilligen Impfung abhängen! Ich erwarte von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, dass sie hier mit den Hochschulen gemeinsam eine Lösung findet.“


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