Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Baustelle auf der Haferflockenkreuzung: Unzureichende Beschilderung in Huchting

Seit gut einer Woche ist die Haferflockenkreuzung, die den Bremer Stadtteil Huchting mit dem Stuhrer Ortsteil Moordeich verbindet, wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Baumaßnahme soll die gesamten Sommerferien über andauern.

„Verkehrsschilder, die weiträumig auf diese Baumaßnahme hinweisen, sucht man im Stadtteil vergebens“, kritisiert das wiedergewählte Beiratsmitglied Michael Horn (DIE LINKE). „Nirgends wurden Umleitungsempfehlungen aufgestellt, weder in der Kirchhuchtinger Landstraße, noch in der Heinrich-Plett-Allee. Mit der Folge, dass vom Kreuzungbereich Heinrich-Plett-Allee/Kirchhuchtinger Landstraße aus weiterhin viele Verkehrsteilnehmende in Richtung Haferflockenstraße fahren. Auch weil dort der Hinweis ‚Sackgasse‘ fehlt und man laut Vorwegweiserschild (Höhe Netto-Supermarkt – siehe Foto) immer noch über die Haferflockenkreuzung nach Stuhr kommt.

„In der Heinrich-Plett-Allee gibt es auch keine Umleitungsempfehlungen oder Warnhinweise“, beschreibt Horn die Situation. „Will man von der Heinrich-Plett-Allee aus in Richtung Haferflockenstraße fahren, bemerkt man erst beim Abbiegen, dass man da nicht weiterkommt. Dann ist es aber schon zu spät.“ Sehr viele PKW- und auch LKW-Fahrer fahren in die Straße rein und wenden auf dem Tankstellenareal, wie ein Mitarbeiter am Wochenende genervt berichtet. „Wenn dann, wie geschehen, auch Sattelschlepper auf unserem Gelände wenden, ist das Chaos perfekt.“ Auch er fordert, dass zu mindestens ein Hinweisschild ‚Sackgasse‘ aufgestellt wird.

Der Kommunalpolitiker kritisiert auch die Beschilderung der Ausweichstrecke über die Rotterdamer Straße und die Hermannsburg. Beide Straßenzüge sind nur für Fahrzeuge freigegeben, die leichter als 3,5 Tonnen sind. Busse ausgenommen. „Die Verbotsschilder wurden aber so aufgestellt, dass man sie erst wahrnimmt, wenn man in die jeweilige Straße eingebogen ist (siehe Fotos). Die Folge: Vermehrt fahren auch LKWs in die ‚Falle‘. Das Problem hätte man nicht, wenn bereits in der Kirchhuchtinger Straße beziehungsweise Stuhrer Landstraße auf die Gewichtsbeschränkung hingewiesen wird“, meint Horn.

Laut der Bremer Behörde soll das Land Niedersachsen für die Beschilderung in Huchting zuständig sein. Der Linkspartei-Politiker fordert das Bremer Amt für Straßen und Verkehr (ASV) auf, schnellstmöglich auf ihre niedersächsischen Kolleginnen und Kollegen einzuwirken, damit diese die Beschilderung im Stadtteil so sicherstellen, dass Ortsfremde nicht durch Huchting herumirren. "Wenn nicht gehandelt wird und die Baumaßnahme doch über die Sommerferien hinaus andauert, dann werden wir in Huchting bald ähnliche Zustände haben wie beim Brückenneubau über die B75 auf der Heinrich-Plett-Allee", befürchtet er.


Pressemitteilungen der LINKEN abonnieren

Presse-Ansprechpartner*innen

Landesverband:

Andreas Hein-Foge
Landesgeschäftsführer
eMail

Tel.: 0421-32 06 66, Fax: 0421-32 06 67
zu erreichen in der Landesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE. Landesverband Bremen (Faulenstraße 75, 28195 Bremen)


Fraktion:

Tim Ruland - Pressesprecher
Fon: 0421-20 52 97-50
Fax: 0421-20 52 97-10
eMail

zu erreichen in der Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft (Tiefer 8, 28195 Bremen)