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Unibad umgehend sanieren und wieder öffnen

„Irgendwie hat Senatorin Stahmann in ihrem Amt keine glückliche Hand. Erfolgreiche Politik sieht jedenfalls anders aus.“ So kommentiert Manfred Steglich, Sprecher der Linksfraktion im Beirat Horn-Lehe die aktuelle Schließung des Unibads aufgrund der in den Lüftungsschächten entdeckten gesundheitsgefährdenden Sporen. „Nach dem zum Teil hilflosen Agieren in der Schaffung ausreichender Plätze in der Kinderbetreuung (inzwischen beim Bildungsressort angesiedelt) hat sich das Sozialressort um Stahmann auch in der Bewältigung der Flüchtlingsströme als hoffnungslos überfordert erwiesen. Als wenn das aber alles nicht genügen würde, kommt nun mit dem Ende der Freibadsaison und der vorläufigen Schließung des Unibads wegen des Funds von Schimmelpilzen in den maroden Lüftungsschächten eine weitere Großbaustelle für das Sozial- und Sportressort hinzu.

Das neuerliche Zagen und Zögern von Senatorin Stahmann ist symptomatisch für die konzeptlose Politik des bremischen Senats unter dem Diktat der selbstauferlegten Schuldenbremse. Statt umgehend die rd. 400.000 Euro für die dringend notwendige Sanierung der betroffenen Lüftungsschächte in die Hand zu nehmen, kommt es nun zum üblichen Senatspalaver über das Kosten-Nutzenverhältnis für die Instandhaltungsmaßnahmen des Unibads, das ja – so sieht es jedenfalls das Bäderkonzept vor - spätestens nach Fertigstellung des neuen Horner Kombibads abgewickelt werden soll. Dabei gibt es zur sofortigen Sanierung überhaupt keine Alternative, ohne den gesamten Schul- und Schwimmsport in Bremen zu gefährden bzw. massiv einzuschränken. Bereits mit dem Unibad ist heute die Kapazität der Lehrschwimmbecken nahezu erschöpft. Zumindest bis Ende 2017 würde die vorweggenommene Schließung des Unibads im öffentlichen Bäderbereich eine Nutzungseinschränkung von 25 Prozent zur Folge haben. Nicht zuletzt bedeutet die Schließung faktisch das Aus des kompletten Leistungsschwimmsports in Bremen, weil es in der Stadt keine weitere adäquate Schwimmhalle mit einer 50 m-Bahn gibt. 

Bis zur Eröffnung des neuen Kombibads an der Vorstraße steht Senatorin Stahmann in der Pflicht. Sie muss sowohl den Schwimmbetrieb für den Schulsport als auch für den Leistungsschwimmsport in Bremen sicherzustellen. Eine weitere Einschränkung auf Kosten der Bevölkerung ist nicht hinnehmbar. DIE LINKE im Beirat Horn-Lehe fordert deshalb die umgehende Bereitstellung der zur Sanierung benötigten Mittel in Höhe von 400.000 Euro und die möglichst zeitnahe Wiedereröffnung des Betriebs im Unibad. 


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