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Unsere Strukturen gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und grenzüberschreitendes Verhalten

Wir haben uns als LINKE Bremen seit dem Landesparteitag im November 2019 damit auseinandergesetzt, wie wir unseren Landesverband als antisexistischen Raum stärken können (die Beschlüsse des Landesparteitags dazu findet ihr hier https://www.dielinke-bremen.de/partei/parteitag/25-lpt-910-november-2019/beschluesse/). Denn es ist klar: Ein feministischer Anspruch heißt nicht, dass Sexismus, Queerfeindlichkeit oder übergriffiges Verhalten bei uns nicht vorkommen können. Wie überall sonst in der Gesellschaft und wie auch in anderen Parteien, können sexistische und andere Machtverhältnisse eine Rolle spielen. Es bedarf beständiger kollektiver Arbeit, feministischen Ansprüchen gerecht zu werden und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, sich gegenseitig solidarisch zur Seite zu stehen und hinzuschauen und einzugrerifen, wenn sexistisches, queerfeindliches oder grenzüberschreitendes Verhalten stattfindet.

Ansprechpersonen gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und Grenzüberschreitung:

In Bremen gibt es in jedem Kreisverband und auf Landesverbandsebene Ansprechpersonen in Fällen von Sexismus, Queerfeindlichkeit und grenzüberschreitendem Verhalten. Für den Landesverband ansprechbar sind Malte Lier und Mara Sterra. Wenn ihr mit einer der Ansprechpersonen Kontakt aufnehmen wollt, könnt ihr eine Mail an abs@dielinke-bremen.de schicken. Die Mail erreicht Malte und Mara, die euch bei Bedarf auch noch an weitere Personen aus den Kreisverbänden weiterleiten könnt (Zwischen den Ansprechpersonen wird gerade noch überlegt, wie die einzelnen Personen besser bekannt gemacht werden, dies ist aktuell noch in Arbeit). Ihr müsst in einer ersten Mail auch nicht schildern, was passiert sein sollte, wenn ihr lieber im persönlichen Gespräch oder direkten Person mit einer Einzelperson darüber sprechen wollt. Das Team der Ansprechpersonen besteht aus solidarischen Genoss*innen. Die Ansprechpersonen sind nicht professionell ausgebildet, erhalten aber Angebote zu Weiterbildung und holen sich bei Bedarf professionelle Unterstützung von anderen Stellen, um Betroffene möglichst gut unterstützen zu können. Was den Ansprechpersonen erzählt wird, wird in jedem Fall vertraulich behandelt. Die Ansprechpersonen können mit euch gemeinsam überlegen, wie ihr mit der Situation umgehen wollt und wie die Partei zu einem sichereren Ort für euch werden kann. Das kann auch heißen, sich für Konsequenzen für Täter*innen einzusetzen. 

Darüber hinaus sollen Ansprechpersonen bei Parteiveranstaltungen wie Landesparteitagen und Kreismitgliederversammlungen präsent und ansprechbar sein. 

Leitfaden zur Sensibilisierung für ein solidarisches Miteinander ohne Sexismus und Queerfeindlichkeit:

Die Landesarbeitsgemeinschaft Linker Feminismus Bremen hat einen Leitfaden für eine feministische LINKE entwickelt. In dem Leitfaden gibt es verschiedene Vorschläge dazu, was wir tun können, um Feminismus und Antisexismus in dem Landesverband in die Praxis übersetzen können. Wir können euch diesen Leitfaden sehr empfehlen und danken dem Linken Feminismus Bremen für die Erarbeitung! Leitfaden

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