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Sollen die Feiertage nachgeholt werden, die auf ein Wochenende fallen?

In Rubrik "Pro & Contra" des Weser Reports äußern sich verschiedene Politiker*innen beziehungsweise Vertreter*innen von Institutionen und Verbänden zu aktuellen Themen.

Aktuell geht es um um die Frage, was in 2021 mit den Feiertagen passieren soll.

Unsere Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm bezieht im heutigen Weser Report für DIE LINKE Stellung:

Ja, das wäre fair.

Neben den geregelten Urlaubsansprüchen bedeuten die gesetzlichen Feiertage Zeit für Familie und Muße, auch zur Besinnung, für geschichtliches Gedenken oder religiösen Glauben. Die Feiertage sind deshalb im Grundgesetz eigens geschützt. Ein Blick in den Kalender hebt für 2021 in dieser Hinsicht nicht die Laune:

Fünf von zehn gesetzlichen Feiertagen in Bremen fallen auf ein Wochenende und damit als „arbeitsfreie Tage“ weg. Ein Entgegenkommen wäre angemessener als das Prinzip „Pech gehabt, ist dann so“. In vielen Staaten gibt es bereits Regelungen zum Ausgleich aufs Wochenende fallender Feiertage.

Als Linke schlagen wir „Nachholfeiertage“ vor, die an einem Tag rund um das Wochenende des Feiertags liegen. Alle hätten etwas davon: Arbeitnehmer würden ihre „freien Tage“ tasächlich als solche nutzen können, was gut für die Arbeitsteilung zu Hause und die Motivation im Job ist.

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