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Am 26. September 2021 wird in der Bundesrepublik gewählt. Natürlich mit beiden Stimmen DIE LINKE!

Sie wählen mit Ihrer Erststimme eine Person für den jeweiligen Wahlkreis und mit der Zweistimme die Liste einer Partei. Das Land Bremen hat zwei Wahlkreise: Den WK 54 (HB I) und den WK 55 (BRHV | HB II).

Die Liste, mit der DIE LINKE zur Bundestagswahl antritt, besteht aus Doris Achelwilm (Platz 1), Cindi Tuncel (Platz 2), Medine Yildiz (Platz 3), Charlotte Schmitz (Platz 4), Sofia Leonidakis (Platz 5) und Christian Gerlin (Platz 6).

Im Wahlkreis 54 Bremen I tritt Cindi Tuncel für DIE LINKE als Direktkandidat an. Im Wahlkreis 55 Bremen II – Bremerhaven tritt für die Linkspartei Doris Achelwilm als Direktkandidatin an.

Unsere Kandidierenden auf der Landesliste:

Achelwilm: Aufstellung (Liste) - Platz 1

Doris Achelwilm, 44, ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und wohnt in Walle. Die Bremer und Bremerhavener LINKE hat sie mit starker Mehrheit zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2021 gewählt. Als Abgeordnete hat sie für ihre Themen mehr Präsenz und Umsetzungsperspektive erreicht und setzt sich für die Gerechtigkeitsfragen der Gegenwart ein.

"Als Bremerin gehört mein Ohr der Basis, ich freu mich auf den Wahlkampf als Zeit, endlich wieder mehr miteinander reden und machen zu können. Die Pandemie hat Menschen auf Abstand gebracht, jetzt kommt es darauf an, neu zusammenzufinden und gemeinsam an Strängen zu ziehen. Politisch will ich viel. Nach vier Jahren als Mitglied eines Bundestags, in dem sozial-ökologische Aufgaben massenweise blockiert wurden, braucht es eine Bundespolitik, die liegen Gebliebenes nach vorne löst. Die sich für die krummlegt, die während der Pandemie eine Menge verloren und zurückgesteckt haben. Ich will keine Zukunft, die entstandene Kosten nach unten verteilt und soziale Schieflagen hinnimmt. Es wird Zeit, das nötige Geld dort abzuholen, wo es sich ungerechterweise häuft. Die Mehrheit braucht Entlastung und gute Perspektiven. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein."

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Tuncel: Listenplatz 2 (Land)

Ich bin Cindi, 44 Jahre alt, Yezide, seit 1985 in Bremen. In Hemelingen aufgewachsen und in Tenever zu Hause engagiere ich mich schon seit meiner Schulzeit für Bremer*innen, die in benachteiligten Stadtteilen leben. Dabei bin ich nah an den Menschen, sei es in der Partei, in Vereinen, auf den Sportplätzen oder im Quartier.

Als diplomierter Sozialarbeiter leite ich beim Landessportbund das Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Rassismus“ uns setze mich auch als Bürgerschaftsabgeordneter für Jugend und Sport ein. Aber am 20. Februar 2020, als ein Faschist in Hanau neun Menschen ermordete, wurde mir jedoch klar, dass das nicht reicht.

In Zeiten wachsender rechter Gewalt gehören – heute mehr denn je – Menschen mit Migrationserbe in die Mitte unserer Bundestagsfraktion. Im Bund müssen wir Rassismus stärker bekämpfen etwa über mehr Diversity im Öffentlichen Dienst. Menschen mit Migrationserbe zu stärken heißt aber auch, Armut zu bekämpfen. Hartz IV abschaffen, Bildungschancen von Schüler*innen mit Migrationshintergrund verbessern, ihren Weg in den Beruf begleiten und ältere Bürger*innen beim Spracherwerb unterstützen – so geht Chancengerechtigkeit!

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Yildiz: Listenplatz 3 (Land)

„Eine bessere Welt ist möglich!“

Ich bin 1962 in der Türkei /Dersim geboren. Mit 25 Jahren bin ich auf Grund von politischer Verfolgung nach Bremen gekommen. Hier habe ich 1990 eine Umschulung zur Bürokauffrau bei der IHK abgeschlossen und später ein Studium der sozialwissenschaftlichen Grundbildung an der Universität Bremen absolviert.

Die globale Klimakrise bedroht uns alle. Kriege und Naturzerstörung führen zu Flucht und Vertreibung. Die Corona-Pandemie offenbart, dass die Privatisierung und Belastung des Gesundheitswesens aus Profitinteresse jetzt Tausenden das Leben kostet. Für Obdachlose beispielweise gibt es keine Unterkünfte, um sich zu schützen. Die Zustände in den Flüchtlingslagern sind ebenso menschenunwürdig.

Nach wie vor haben wir in Deutschland einen Gender Pay Gap von 19 Prozent, und eine Rentenlücke zwischen den Geschlechtern von 46 Prozent. Statt diese Probleme zu bewältigen, reagiert Deutschland an erster Stelle mit Militärpolitik. Nach Angaben des Friedensforums stiegen die weltweiten Militärausgaben 2020 trotz Klimakrise und Pandemie auf unvorstellbare 1.920 Mrd. Dollar.

Ich kandidiere, weil ich mich dafür einsetzten will das nicht in Waffentransporte und Kriege investiert wird, sondern in Gesundheitspolitik, Klimaverbesserung und eine feministische, hoffnungsvolle Friedenspolitik.

Ich würde mich über eure Unterstützung sehr freuen.

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Schmitz: Landesliste 2021

Ich bin Charlie, 24 Jahre alt, bin 2015 zum Studieren nach Bremen gezogen.

Ich kandidiere, weil ich für den verbindenden Charakter linker Politik kämpfen möchte.

Ich war vor allem am Anfang meines Studiums viel hochschulpolitisch aktiv, habe mich aber auch in zivilgesellschaftlichen Initiativen organisiert. Die inhaltlichen Schwerpunkte meines Engagements und Studiums waren Asylpolitik und Feminismus. Mittlerweile arbeite ich neben meinem Masterstudium in der Bürgerschaftsfraktion als Referentin für Gesundheit und Geschlechtergerechtigkeit.

In der Partei arbeite ich auch zu diesen Themen und mache Basisarbeit z.B. im Kreisvorstand Links der Weser. Mir wird immer wieder deutlich, dass die Verknüpfung von klarer linker Haltung und praktischen Ansätzen für Probleme vor Ort von zentraler Bedeutung sind. Feminismus heißt Solidarität auch und gerade mit denjenigen, die gleich von mehreren Formen der Ausgrenzung und Ausbeutung betroffen sind.

Ich bin mir sicher, dass wir als Gesellschaft ein gutes Leben für alle realisieren können - lasst uns gemeinsam dafür kämpfen!

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Leonidakis: Bundestagsliste

Mein Name ist Sofia Leonidakis, ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe ein achtjähriges Kind. Ich stamme aus einer binationalen Arbeiterfamilie und bin in Kassel aufgewachsen.

Seit 18 Jahren ist Bremen meine Wahlheimat. Lange habe ich mich zusammen mit vielen Aktiven antirassistischen Kämpfen außerhalb des Parlaments gewidmet. Seit 2015 bin ich Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft und engagiere mich dort in den Bereichen Soziales, Kinder, Flucht und Antirassismus. Seit 2019 bin ich Ko-Vorsitzende der Linksfraktion.

In Bremen haben wir in den vergangenen zwei Jahren viele soziale Errungenschaften vorangebracht, vom kostenlosem ÖPNV für Kinder im Sozialleistungsbezug über eine Antidiskriminierungsstelle bis zum Landesmindestlohn von 12 Euro oder sozialer Impfpolitik. Daran können wir auf Bundesebene anknüpfen. Parlamentarische Erfolge sind aber nur so erfolgreich, wie auch Druck von der Straße, sozialen Bewegungen und öffentlichen Debatten ausgeht. Deshalb: Veränderung geht nur gemeinsam!

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Gerlin: Bundestagsliste 2021

„Egal ob Pfleger, Mechatronikerin oder wissenschaftliche Mitarbeiterin: Jede und jeder hat Respekt verdient. Konkret bedeutet das eine faire Bezahlung, ein gerechter Zugang, zu (gesellschaftlichen) Eigentum und eine solidarische Absicherung egal was passiert.“

Ich möchte mich nicht mit ungerechten Verhältnissen zufriedengeben! Das gilt heute genauso wie vor zwei Jahren, als ich mit 16 in die Linksjugend und DIE LINKE eingetreten bin. Meine wichtigsten Themen sind ein gerechter Zugang zur Bildung für alle, Friedenspolitik und solidarische Sozialleistungen, die niemanden im Stich lassen.

Besonders stolz bin ich darauf, dass DIE LINKE als einzige Partei ein Wahlprogramm hat, was dem Pariser Klimaabkommen gerecht wird. Das 1.5 Grad Ziel zu unterschreiten reicht aber nicht. Ich möchte eine Auszubildendenvergütung, von der du Leben kannst, Wohnungen, die man sich leisten kann und einen Sozialstaat, der dir die Angst vor Arbeitslosigkeit nimmt. Zusammengefasst: Eine Gesellschaft, die allen offensteht! Gemeinsam sind wir die stärkste Kraft gegen den Klimawandel, für ein soziales und gerechtes Land!

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Unsere Direkt-Kandidierenden für die beiden Wahlkreise

Ich bin Cindi, 44 Jahre alt, Yezide, seit 1985 in Bremen. In Hemelingen aufgewachsen und in Tenever zu Hause engagiere ich mich schon seit meiner Schulzeit für Bremer*innen, die in benachteiligten Stadtteilen leben. Dabei bin ich nah an den Menschen, sei es in der Partei, in Vereinen, auf den Sportplätzen oder im Quartier. Als diplomierter Sozialarbeiter leite ich beim Landessportbund das Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Rassismus“ uns setze mich auch als Bürgerschaftsabgeordneter für Jugend und Sport ein. Aber am 20. Februar 2020, als ein Faschist in Hanau neun Menschen ermordete, wurde mir jedoch klar, dass das nicht reicht.

In Zeiten wachsender rechter Gewalt gehören – heute mehr denn je – Menschen mit Migrationserbe in die Mitte unserer Bundestagsfraktion. Im Bund müssen wir Rassismus stärker bekämpfen etwa über mehr Diversity im Öffentlichen Dienst. Menschen mit Migrationserbe zu stärken heißt aber auch, Armut zu bekämpfen. Hartz IV abschaffen, Bildungschancen von Schüler*innen mit Migrationshintergrund verbessern, ihren Weg in den Beruf begleiten und ältere Bürger*innen beim Spracherwerb unterstützen – so geht Chancengerechtigkeit!


Der Wahlkreis Bremen I (Wahlkreis 54) ist laut Wikipedia ein Bundestagswahlkreis in der Freien Hansestadt Bremen. Er umfasst die Bremer Stadtteile Borgfeld, Hemelingen, Horn-Lehe, Huchting, Mitte, Neustadt, Oberneuland, Obervieland, Osterholz, Östliche Vorstadt, Schwachhausen und Vahr. Der Wahlkreis besteht in dieser Form seit 2002, als die Zahl der Bundestagswahlkreise in Bremen von drei auf zwei reduziert wurde. Er ging aus dem Wahlkreis Bremen-Ost hervor, der um Teile des aufgelösten Wahlkreises Bremen-West ergänzt wurde.

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Doris Achelwilm, 44, ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und wohnt in Walle. Die Bremer und Bremerhavener LINKE hat sie mit starker Mehrheit zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2021 gewählt. Als Abgeordnete hat sie für ihre Themen mehr Präsenz und Umsetzungsperspektive erreicht und setzt sich für die Gerechtigkeitsfragen der Gegenwart ein.

"Als Bremerin gehört mein Ohr der Basis, ich freu mich auf den Wahlkampf als Zeit, endlich wieder mehr miteinander reden und machen zu können. Die Pandemie hat Menschen auf Abstand gebracht, jetzt kommt es darauf an, neu zusammenzufinden und gemeinsam an Strängen zu ziehen. Politisch will ich viel. Nach vier Jahren als Mitglied eines Bundestags, in dem sozial-ökologische Aufgaben massenweise blockiert wurden, braucht es eine Bundespolitik, die liegen Gebliebenes nach vorne löst. Die sich für die krummlegt, die während der Pandemie eine Menge verloren und zurückgesteckt haben. Ich will keine Zukunft, die entstandene Kosten nach unten verteilt und soziale Schieflagen hinnimmt. Es wird Zeit, das nötige Geld dort abzuholen, wo es sich ungerechterweise häuft. Die Mehrheit braucht Entlastung und gute Perspektiven. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein."

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Der Wahlkreis Bremen II – Bremerhaven (Wahlkreis 55) umfasst laut Wikipedia die Bremer Stadtteile Blockland, Blumenthal, Burglesum, Findorff, Gröpelingen, Häfen, Seehausen, Strom, Vegesack, Walle und Woltmershausen sowie die kreisfreie Stadt Bremerhaven. Wahlberechtigt waren bei der letzten Bundestagswahl 221.655 Einwohner:innen. Für DIE LINKE tritt Doris Achelwilm an.


 

Was ist eine Landesliste, was ist ein Direktmandat?

Laut Wikipedia ist die Landesliste in Deutschland die Liste der Kandidierenden einer Partei für die Wahl zum Bundestag. Im Gegensatz zur Abstimmung über die Kandidaten der Wahlkreise, die direkt gewählt werden (Direktmandat), können die Wähler:innen über die Kandidierenden der Landesliste meist nur in Gänze abstimmen, indem sie mit der Zweitstimme eine Partei wählen. Je nach Sitzverteilung im Parlament gilt die entsprechende Anzahl der Kandidaten in der Reihenfolge der Liste der jeweiligen Partei als gewählt.

Laut Wikipedia ist ein Direktmandat der Wähler*innen-Auftrag, den bei einer Parlamentswahl derjenige/diejenige Direktkandidat/in erhält, der/die innerhalb seines Wahlkreises die relative Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigt. Das Gegenstück zum Direktmandat ist das Listenmandat.