ADFC

Anlässlich der bevorstehenden Bürgerschaftswahl am 10. Mai 2015 befragt der ADFC Landesverband Bremen die wichtigsten antretenden Parteien zu ihren radverkehrspolitischen Positionen. Bitte geben Sie in  der folgenden Tabelle durch Ankreuzen (X) an, welchen Aussagen Sie zustimmen oder widersprechen. Fragen ohne örtlichen Bezug gelten für beide Städte im Bundesland Bremen. In Ihren eigenen Worten können Sie zum Schluss Ihre verkehrspolitischen Schwerpunkte darlegen. Die Ergebnisse werden auf der Website des ADFC LV Bremen veröffentlicht, mit Verlinkungen in Mitglieder- und Aktiven-Newslettern sowie ggf. in weiteren Publikationen.

Wenn unsere Partei an der Regierung beteiligt ist, wird sie sich in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, dass ...

Nr.

Aussage

Zustim­mung

Ableh­nung

Keine Meinung, Bemer­kungen

1.

... dem Umweltverbund, mit dem die Mehrheit der Bürger/innen unterwegs ist (Bus & Bahn, Fahrrad, zu Fuß), bei der Verkehrsplanung Vorrang eingeräumt wird.

X

 

 

2.

... zur Förderung der Verkehrssicherheit und der Lärmminderung in der Stadt Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit eingeführt wird.

X

 

 

3.

... ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen für Radverkehrsförde-rung bereit gestellt werden – mindestens 12 Euro pro Einwohner im Jahr.

X

 

Ggf. Ihr Vorschlag:

3.

... in Bremen binnen eines Jahres ein starkes Team Nahmobilität für die Förderung von Rad- und Fußverkehr arbeitet.

X

 

 

4.

.. in Bremen mindestens eine Rad-Premiumroute in wesentlichen Teilen gebaut und mindestens zwei weitere Premium-Routen realisierungsreif geplant werden.

X

 

 

4.a

... in Bremen die Rad-Querung der Innenstadt ganzjährig (insbesondere auch während des Weihnachtsmarktes) und störungsfrei ermöglicht wird.

X

 

 

4.b

... die barrierefreie Rad-Erreichbarkeit der Überseestadt aus allen Himmelsrichtungen hergestellt wird (z.B. Schlachte, Hansator, Waller Stieg).

X

 

 

4.c

in Bremerhaven in Hafenstraße und Schillerstraße Shared Space/Tempo-20-Bereiche geschaffen werden. 

X

 

 

4.d

in Bremerhaven am Bahnhofsvorplatz und in der Metzer Straße der Radverkehr bei Tempo 30 in der Fahrbahn geführt wird.

X

 

 

5.

... die noch fehlenden geeigneten Ein-bahnstraßen (in Tempo-30-Zonen) für Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet und alle durchlässigen Sackgassen gekenn-zeichnet werden.

X

 

 

6.

... in Bremen mindestens weitere 30 Kreu-zungen an Rad-Hauptrouten Bremens für Radfahrer begradigt und die Ampelanlagen mit mehr Freigabezeit verbessert werden.

X

 

 

6.a

... am Knoten Bismarckstraße/ Außer der Schleifmühle/ Am Dobben/ Dobbenweg für die Radfahrer direkte Fahrbeziehungen ermöglicht werden (z.B. durch markierte Fahrspuren).

X

 

 

7.

... in Bremen die zusätzlichen Weser-querungen für Fuß- und Radverkehr paral-lel zur Wilhelm-Kaisen-Brücke und parallel zur A1 realisiert werden.

X

 

 

8.

... die Wege zum Radfahren komfortabel und sicher befahrbar sind.

X

 

 

8.a

... Asphalt zur Standard-Oberfläche für Wege zum Radfahren wird.

X

 

 

8.b

... mehr Flächen zum Radfahren deutlich gekennzeichnet werden (zum Beispiel mit Piktogrammen), sowohl auf Fahrbahnen als auch in Abgrenzung von Fußwegen.

X

 

 

8.c

in Bremerhaven kurzfristig Schutz­streifen (mit Sicherheitstrennstrreifen) markiert werden: Hans-Böckler-Straße (Südseite), Nordstraße, Spadener Straße (Nordseite), An der Mühle (Bahnunter­führung) und Am Lunedeich.

X

 

 

9.

... in Bremen Radstation und Hauptbahnhof per Fahrrad direkt erreichbar werden (bei Wahrung der Interessen der Fußgänger).

X

 

 

10.

... Fahrradparkplätze in guter Qualität und bedarfsorientiert (z.B. am Fahrbahnrand, an Einkaufszentren) sowie insbesondere in Verbindung mit Bike + Ride auch mit Einschließmöglichkeit geschaffen werden.

X

 

 

11.

... ein konsequentes Baustellen-management auch eine hohe Qualität bei der Radverkehrsführung sichert

X

 

 

12.

... in Bremen Events wie der Autofreie StadTraum die Vorzüge eines lebenswert gestalteten Straßenraumes mindestens einmal jährlich anschaulich demonstrieren.

X

 

 

13.

... Schulwegepläne für alle Bremer / Bremerhavener Stadtteile in Kooperation mit den Schulen erarbeitet werden (und spätestens nach fünf Jahren aktualisiert werden).

X

 

 

14.

... Kampagnen zur Öffentlichkeitsarbeit für ein konfliktfreieres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, für mehr Radfahren auf dem Weg zur Arbeit, zum fahrrad-affinen Standortmarketing, zur Mobilitätsberatung von Neubürgern u.a.m. weiter gefördert und ausgebaut werden: „I bike Bremerhaven“, „Bremen – bike it!“

X

 

 

15.

... Dauerkunden des VBN zukünftig in der Regio-S-Bahn ihr Fahrrad kostenlos mitnehmen dürfen.

X

 

 

+ sag's kurz ...

Hier haben Sie die Gelegenheit, Ihre verkehrspolitischen Schwerpunkte in Ihren eigenen Worten dazulegen (bis zu 500 Zeichen):

DIE LINKE fordert eine ökologisch nachhaltige und soziale Verkehrspolitik. Ziel muss sein, Lärm, Luftverschmutzung und Stauproblematiken zu reduzieren. Dazu gehört, die fortdauernde Privilegierung des fossilen PKW-Verkehrs zu beenden und eine Neuausrichtung zu Gunsten von Radverkehr und ÖPNV vorzunehmen. Diese Neuausrichtung muss sich auch im Haushalt Bremens wiederspiegeln, wo der gesellschaftlich und ökologisch ohnehin schon ‚teure‘ PKW-Verkehr weiterhin die größten Etatposten bildet."