Claudia Bernhard

Listenplatz 3

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Ich bin 1961 in Gütersloh geboren und in Bayern aufgewachsen, wo ich Geschichte und Politikwissenschaften studiert habe. Seit 1991 wohne ich in Bremen. Ich habe einen Sohn und eine Tochter.

Politisch tätig bin ich seit den 80ern in der Frauen- & Internationalismusbewegung.
2002-2006 Sprecherin des Gesamtelternbeirats KiTa Bremen
2008-2011 Mitglied im Landesvorstand und sachkundige Bürgerin im Beirat Horn-Lehe
2008-2012 Betriebsrätin bei der bremer arbeit gmbh, seit 2010 als BR-Vorsitzende

Mitglied der Bremischen Bürgerschaft bin ich seit 2011 und dort Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung der Frau, Sprecherin der Linksfraktion für Frauen, Arbeitsmarkt, Wohnungspolitik, Stadtentwicklung sowie Tier- und Verbraucherschutz.

Die letzten vier Jahre konnte ich die LINKE als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft vertreten. Die jetzige Fraktion hat als ein Team funktioniert, hat sich eindeutig profiliert und eng mit der Partei zusammengearbeitet. Denn wir sitzen nicht als Person im Parlament, sondern für die LINKE. Wir müssen ihren Wert und ihre Kraft als soziale Opposition täglich unter Beweis stellen. Als frauen-, arbeits- und wohnungspolitische Sprecherin, als Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses und als Mitglied im Untersuchungsausschuss konnte ich dazu beitragen.

Wir haben zum Beispiel für den Rückkauf der Grohner Düne und der Bremischen gekämpft und für mehr Geld für die kommunalen Krankenhäuser, für eine konsequente Durchsetzung des Landesmindestlohns in existenzsichernder Höhe ebenso wie für kostenlose Verhütungsmittel für Geringverdienerinnen. Die soziale Spaltung kennzeichnet unsere Stadt.

Hier sind die Verhältnisse erschütternd und die Bremer Landespolitik hat dem kaum etwas entgegen gesetzt. Gerade Frauen sind bei der ansteigenden sozialen Spaltung besonders betroffen. In jedem Zusammenhang, ob mit Kindern, als Migrantinnen, im Alter, wird deutlich wie Diskriminierung wirkt.

Wir müssen uns unermüdlich und intensiv gegen den nach wie vor größten Skandal wenden: Die Armut und die miese Behandlung der Hartz-IV-Empfänger*innen, die Ohnmacht gegenüber den Jobcentern, das politischen Desinteresse an einer sozialen und engagierten Landesarbeitsmarktpolitik. Dem herrschenden Einverständnis mit den Ausbeutungsstrukturen und der Ungleichheit müssen wir uns weiter entgegenstellen und es hat sich gezeigt, dass es sich lohnt, dass wir gemeinsam kämpfen. Es ist unsere Aufgabe dies weiterhin vehement zu tun und dafür werde ich mich mit voller Kraft einsetzen.

Kontakt

Weitere Infos: Website, Facebook, E-Mail: claudia.bernhard@dielinke-bremen.de

Mobil: 0175/24 99 994, Fax: 0421/255 44 7