Tim Ruland

Listenplatz 12

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Mein Name ist Tim Ruland, ich bin 24 Jahre alt und studiere an der Uni Bremen Soziologie.

Ende letzten Jahres bin ich auf Listenplatz 12 der Partei DIE LINKE für die Bremische Bürgerschaft gewählt worden.


Politischer Hintergrund und Schwerpunkte

Mein Interesse an Politik entwickelte sich während meiner Schulzeit in einem Ort vor Heidelberg. Anfangs bewegte ich mich mit ein paar Mitstreiter*innen organisationslos auf verschiedenen Demonstrationen und Kundgebungen gegen Nazis, Atomkraft und der Bildungspolitik in Baden-Württemberg.

Als ich mich stärker organisieren wollte, führte mich mein Weg zum Jugendverband der SPD, in dem ich Mitglied wurde; aktiv war ich dort allerdings nie.

Für mein Studium bin ich nach Bremen gezogen und wurde sogleich Referent für Hochschulpolitik im „Allgemeinen Studierendenausschuss“ (AStA) der Universität Bremen. Die zwei darauffolgenden Legislaturen war ich dann Beauftragter und Referent für Studium und Lehre.

In diesen knapp drei Jahren Hochschulpolitik war es mein Anliegen und Ziel die Studienbedingungen an den Hochschulen zu verbessern, die schlechte Arbeitssituation des akademischen Mittelbaus zu bekämpfen und ein freieres Studium zu ermöglichen; z.B. durch die Einführung einer Zivilklausel und die Schwächung der Abhängigkeit von Drittmitteln. Als dafür verantwortlicher Referent begleitete ich ebenso aktiv die seit Sommer 2013 angefangen Proteste der Studierenden und des akademischen Mittelbaus gegen die Kürzungspolitik mit.

Während meiner Zeit in der Hochschulpolitik, in der ich junge Menschen kennen lernte, die in Bremen aktive Politik machen, lernte ich die Jugendorganisation linksjugend [‘solid] Bremen kennen und wurde dort aktives Mitglied. Seit Sommer 2014 bin ich dort Landesschatzmeister.

Im Winter 2013 wurde ich Mitglied in der Partei „DIE LINKE“, mit dem Ziel die Politik aus einer jugendlichen Perspektive zu gestalten. Der Spagat zwischen linksjugend [‘solid] und der Partei „DIE LINKE“ ist aus meiner Sicht eine gute Möglichkeit, die linke außerparlamentarische Ebene mit linker Parteipolitik zu verbinden, um das Beste aus beidem herauszuholen.

Meine politischen Schwerpunkte sehe ich in der Hochschul- und Bildungspolitik, in der Migrationspolitik und im Bereich des Antifaschismus / Antirassismus.

Unser Bildungssystem verkommt immer mehr zu einem, der Wirtschaftsinteressen fokussierten Ausschlussverfahren. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dieses Bildungssystem sei für alle offen und jede*r habe die Möglichkeit etwas zu erreichen. Vielmehr manifestiert es die existierende soziale Ungleichheit. Gegen diesen Missstand (und vielen anderen) muss die „DIE LINKE“ im Parlament, aber auch die linke außerparlamentarische Opposition gemeinsam kämpfen!

Gerade in dieser Zeit, in der eine rechte Gesinnung immer salonfähiger wird, braucht es eine starke linke Kraft in unserer Gesellschaft. Ewiggestrige dürfen keine Chance haben, unserer Gesellschaft zu gestalten und Menschen auszuschließen.