Cornelia Barth

Listenplatz 11

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  • Geboren 1958, also 56 Jahre alt, seit 2000 in Walle lebend
  • Dipl. Krankenschwester seit 1981 (Psychiatrie und Hauspflege)
  • Studium der Sozialarbeit / Sozialpädagogik in Bremen ab 1986, Anerkennungsjahr in der Gerichts- und Bewährungshilfe
  • Sozialarbeiterin seit 1992, in verschiedenen Bereichen der Drogenhilfe, Seit 2005 ununterbrochen Betriebsrätin, aktuell wieder die Vorsitzende
  • Seit 2005 Mitglied der Partei, Landesvorstandsmitglied, seit 2011 für DIE LINKE. im Beirat Walle
  • Mitglied der GEW, seit 2012 im Stadtverbandsvorstand, Mitarbeit u. a. im AK Kritische Soziale Arbeit sowie im Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnraum

Sowohl in meinem betriebsrätlichen als auch in meinem sozialarbeiterischen Alltag bin ich täglich mit den Auswirkungen der Agendapolitik und der Verschärfung der Lebensbedingungen sowohl für Arbeitnehmer_innen als auch für „Transferleistungsempfänger_innen“ konfrontiert. Durch die Verschärfung der Lebensbedingungen werden auch in Bremen „arme Menschen“ anstatt der Armut bekämpft und eine Entfachlichung und „Verhartzung“ der sozialen Arbeit hält an vielen Stellen Einzug, um die politischen Verhältnisse ggf. zu legitimieren.

Seit Jahren bestimmt in Bremen das Budget in vielen Bereichen den Bedarf und weitergehende Notwendigkeiten werden ggf. geleugnet und als nicht notwendig bezeichnet.

Wir haben uns ein gutes Wahlprogramm auf unserem letzten Parteitag erarbeitet. Wir machen deutlich was und wie wir es in Bremen wollen – mit den Menschen und für die Menschen.

Wir als LINKE dürfen nicht zulassen, dass sich die Bremer Regierung, ggf. unter Verweis auf die sogenannte Haushaltsdisziplin, damit begnügt, kosmetische und kommunikative Politik zu betreiben, die weder zu einer Verbesserung der Lebenslagen der Mehrheit der Bevölkerung noch zu einer Bekämpfung der Armut führt. Eine solche Politik reduziert nicht die Spaltung der Stadt, sondern zementiert sie.

Mein Berufsalltag zeigt mir immer wieder, warum es DIE LINKE geben muss und warum sie nötiger denn je ist. Aufgrund der Zuspitzung der Verhältnisse ist zwar das Bewusstsein über diese Zuspitzung gestiegen, aber es hat sich ( noch? ) nicht in Empörung verwandelt. Die Veränderungen passieren z. T. so schleichend, dass wir es versäumen, uns mit aller Kraft und gemeinsam dagegen zu wehren. Wir müssen unsere Zusammenarbeit mit den Menschen in den Stadtteilen, mit kritischen, d. h. sich dem Mainstream entgegen stellenden Fachleuten und mit außerparlamentarischen Kräften intensivieren, damit wir unser Ziel – die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerungsmehrheit - erreichen. Der Mensch und nicht das Kapital gehört für mich in den Mittelpunkt staatlichen Handels und ich bin mir sicher, dass wir für diese Zielsetzung viele Mitstreiter_innen – auch außerhalb der LINKEN finden können.