21. September 2009

DIE LINKE begrüßt die geplante Kennzeichnung von Polizisten

DIE LINKE in Bremen ist erfreut, dass der Bremer Innensenator eine Forderung der LINKEN aufgreift und über eine Kennzeichnung der Polizisten nachdenkt. Wir hoffen, dass dem Denken schnell Handeln folgt und das Vorhaben umgehend umgesetzt wird.

DIE LINKE fordert, dass merkbare Kennzeichen verwendet werden, denn nicht jeder Bürger hat immer Papier und Stift zur Hand. Das Handeln in der Anonymität führt dazu, dass unangemessene Verhaltensweisen einzelner Polizisten diesen nicht mehr zugeordnet werden können. Es ist höchste Zeit, dass sich dies – auch im Interesse der sich korrekt verhaltenden Polizisten – ändert.

Cornelia Barth, Landessprecherin der Bremer LINKEN erklärt dazu: „Gerne hätte ich die Kennzeichnung des Polizisten gehabt, der mir am Rande der Spontandemonstration am 13.12. letzten Jahres anlässlich meiner Beobachtung und Nachfrage bzgl. des Abführens einer mir bekannten und ebenfalls nur beobachtenden Mitarbeiterin des öffentlichen Dienstes ein Platzverbot aussprach und mir ebenfalls mit Festnahme drohte.“