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Uni / Hochschule / Schule

11. März 2010

Wessen Interessen vertritt Frau Jürgens-Pieper wirklich?

Anmerkungen zum Interview der Bildungssenatorin im Weserkurier v. 10. März 2010

Es bedurfte keiner prophetischen Fähigkeit zur Voraussage, wie die Bildungssenatorin mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts, das dem Anliegen von Eltern zur Einrichtung privater Grundschulen stattgab, umgeht: Sie will sich damit nicht abfinden und wird alle rechtlichen Mittel dagegen ausschöpfen - und das, obwohl sie die Gründe dafür nicht wieder aufnehmen darf mehr

 
24. Februar 2010

Kleine Rechenstunde für die Bildungssenatorin: Für 50 Schüler und Schülerinnen aus Walle und Gröpelingen gibt es im Bremer Westen keinen Platz an einer weiterführenden Schule

Stolz verkündete die Bildungsbehörde letzte Woche, dass über 80 Prozent aller Schüler ab kommendem Schuljahr die 5. Klasse an der Schule ihrer Erstwahl besuchen werden. In den Medien kursierte eine Zahl von 120 bis 180 Schülerinnen und Schülern, die nicht an der Schule ihrer Wahl (Erst-, Zweit- und Drittanwahl) unterkommen würden. Sieht man sich die Anwahlzahlen genauer an, ergibt sich eine regionale Schieflage. Demnach würden allein im Bremer We mehr

 
13. Februar 2010

GEW: Oberschulen brauchen sofort massive Unterstützung bei der Inklusion

Im neuen Schulgesetz ist vorgesehen, dass behinderte und nicht-behinderte Kinder künftig gemeinsam zur Schule gehen. Und zwar schon im nächsten Schuljahr, d.h. nach den kommenden Sommerferien. Auf diese Umstellung ausreichend vorbereitet sind offenbar weder Lehrer, noch Eltern noch die Schulbehörde. Der Skandal dabei: die Gymnasien werden von dieser großen Aufgabe einer gemeinsamen Schule ausgenommen. "Inklusive Schule" gilt nicht für s mehr

 
3. Februar 2010

Bildungspolitische Mogelpackung 2010. Die inklusive Schule zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Laut § 3 des Bremischen Schulgesetzes haben Schulen den Auftrag, sich zu inklusiven Schulen zu entwickeln. Sie sollen Inklusion aller SchülerInnen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Staatsbürgerschaft, Religion oder einer Beeinträchtigung in das gesellschaftliche Leben und die schulische Gemeinschaft befördern und Ausgrenzungen Einzelner vermeiden. Doch Anspruch und Wirklichkeit liegen noch weit auseinander. mehr

 
2. Februar 2010

Bremer Schulpolitik à la Jürgens-Pieper

Das neue Schulgesetz sollte mehr Chancengleichheit ermöglichen. Tatsächlich wurden und werden jedoch schon viel zu lange bestehende Gräben vertieft. Die ErfinderInnen des Bremer Schulkonsenses wollten ja mit Einführung der Oberschule - und zwar unter Beibehaltung der durchgängigen Gymnasien - das sozial ungerechte dreigliedrige Schulsystem ersetzen. Das hat DIE LINKE in Bremen von Anfang an scharf kritisiert.  mehr

 
28. Januar 2010

SchülerInnenstreik: Jahresauftakt für eine progressive und faire Bildungspolitik

„Wir wollen endlich gut und gemeinsam lernen können!“ Solange aber grassierende Sparwut und eine verfehlte Schulstrukturpolitik dem im Wege steht, bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als erneut zum landesweiten Schulstreik aufzurufen.

Das „Bremer SchülerInnenbündnis“ und die GesamtschülerInnen- vertretung (GSV) mobilisierten deshalb zu einer Demonstration in die Innenstadt. mehr

 
20. Januar 2010

Bildungspolitische Flickschusterei grenzt aus!

Im Bremer Stadtgebiet lebten Anfang 2009 ca. 34.000 Kinder unter Armutsverhältnissen. Sie konzentrieren sich - und auch die damit verbundenen Problemlagen - auf bestimmte Stadtteile. Die meisten von ihnen leben in Gröpelingen, gefolgt von Osterholz und Huchting. Doch die Bildungsbehörde samt der Senatorin hat trotz dieser Fakten offenbar nichts gelernt. mehr

 
14. Dezember 2009

Demonstration der bildungsstreikenden SchülerInnen und StudentInnen

Das Wetter hatte ein wenig „Einsehen“: Pünktlich zum Beginn der Kundgebung, zu der sich am 10. Dezember wohl ca. 1000 TeilnehmerInnen auf dem Bahnhofsvorplatz eingetroffen waren, besserte sich die Lage – der graue Dauernieselregen ließ nach. Alle hätten diesen Wechsel auch gern als Ergebnis ihrer Aktivitäten gegen die herrschenden, katastrophalen Zustände im Bildungsbereich gehabt – leider wird das aus bekannten Gründen doch wohl noch etwas  mehr

 
26. November 2009

Uni Bremen: warum ein "Dialog" kein Handlungsersatz sein kann

An vielen Universitäten und Hochschulen in vielen Städten wird gestreikt oder Aktionen durchgeführt. Nur in Bremen ist es bislang relativ ruhig geblieben. Die Erklärung von Wilfried Müller, Rektor der Uni Bremen, warum bislang keine Aktivitäten stattgefunden haben, ist: "WIR SIND IM DIALOG!"

Ein Dialog kann aber kein Ersatz für nicht gewährte Mitbestimmung von Studierenden sein. Das wurde bei der heutigen - vorsorglich vom Rektor mehr

 
5. November 2009

Schulnamensuche

Vorbemerkung: "Eine Schule für alle" mit gleichen Bildungschancen für alle in allen Stadtteilen - das soll es nicht mehr geben. Die Schulen sollen sich stattdessen nach neoliberalem Muster unterscheiden, sich profilieren und gegeneinander konkurrieren. Dazu gehört dann auch unausweichlich das Schul-Marketing und die Markenbildung. Also folgt der nächste Quatsch: die Schulen sollen sich jetzt einen (neuen) Namen suchen, um ihr  mehr

 

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