Die "Zivilklausel" der Universität Bremen, 1986 zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses verkündet, wurde am 25. Januar vom Akademischen Senat mit 18 Stimmen bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen bestätigt. Mehr noch, beschlossen wurde auch: "Die Universität ist dem Frieden verpflichtet und verfolgt nur zivile Zwecke. Dies ist Bestandteil der Leitziele der Universität Bremen." Danach: langanhaltender Beifall der etwa 150 Anw mehr
Der noch amtierende Rektor der Bremer Uni, Wilfried Müller, ist seit Jahren voll Engagement dabei, die Uni als "Spitzenuniversität", als "Forschungsleuchtturm" mit "Exzellenz-Clustern", "High Performance Areas" und was es sonst noch an schönen Vokabeln aus dem Neudeutsch des Hochschulmarketing gibt, darzustellen. Im März 2011 war es Müller gelungen, mit einem Konzept namens "ambitioniert und agil" mehr
Ganztagsschule ist nicht in erster Linie eine Betreuungsfrage, auch wenn das für viele Eltern eine wichtige Rolle spielt. "Es muss darum gehen, Schule und Unterricht so umzugestalten, dass alle Kinder von dieser zeitlich veränderten Lern- und Entwicklungsstruktur profitieren können“, sagt Christian Gloede, Landesvorstandssprecher der GEW Bremen. Die geplante „Offene Ganztagsgrundschule“ (oGTS) verhindere genau diese notwendige Umgestalt mehr
Die Koalition kam spät, und da wusste man schon: Hier wird offenbar nachverhandelt. Vor der Bildungsdeputation hatte es eine Reihe von Protesten gegeben, dass bei der Festsetzung der Kapazitäten fürs Schuljahr 2012/13 – welche Schule bekommt wie viele Klassen – die Meinungen von Beiräten und Schulen nicht berücksichtigt worden waren, oder gar nicht eingeholt. mehr
Oft, wenn es um Schulstreik oder Demos geht, sagen Leute, dass die Demonstranten ja doch eh den Streik nur als Anlass nutzen, um Schule zu schwänzen. Sie meinen, wir könnten ja auch nachmittags streiken, dann würden wir doch viel ernster genommen werden, und wenn wir doch bessere Bildung und mehr Unterricht fordern, könnten wir diesen doch nicht schwänzen!
Doch wir sehen da zwei Sachen dran anders: erstens gab es schon genügend Demos nachmittag mehr
Am 15. November 2011 sind Tausende von SchülerInnen, Studierende, Eltern und PädagogInnen gemeinsam für höhere Bildungsausgaben in Bremen auf die Straße gegangen. Das Bremer Bündnis für Bildung hatte zu diesem Aktionstag aufgerufen. Die Demonstrationen fanden im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks von SchülerInnen und Studierenden und der internationalen „Global Weeks of Action for Education“ statt. An den Demonstrationen nahmen in mehr
50 Millionen Euro schuldet die Jacobs Uni dem Land. Nun muss sie bis 2017 auf versprochenes Geld der Jacobs Stiftung warten - und kann Schulden kaum begleichen.
Das Finanz- und das Wirtschaftsressort weigern sich, Auskunft über die Aussichten auf Rückzahlung einer 50 Millionen Euro-Landesbürgschaft an die Jacobs Universität zu geben. Bürgschaften seien "grundsätzlich vertraulich", sagte die Sprecherin von Finanzsenatorin Karoline Linn mehr
Die Hochschule Bremen hatte eingeladen: Zur diesjährigen Verleihung des Hansepreises. Am 1.11.2011 kamen allerdings nicht nur die Beglückwünschten und weitere Gäste, sondern auch einige Personen, deren Anliegen es war, die Veranstaltung zu stören. Nachdem die Gäste zunächst an einem Soldaten vorbei mussten, um in die Bibliothek zu gelangen, wurde später auch noch die Klaviermusik der Veranstaltung von eher unentspannten Klängen aus dem Flur übert mehr
Die "Aktion gegen die Rotstiftpolitik in der Bildung" begann am 13. Oktober wie geplant um 14.30 Uhr am Rudolf-Hilferding-Platz vor dem Sitz der grünen Finanzsenatorin. Lautstark, phantasievoll mit vielen selbst gemalten großen und kleinen Schildern, Transparenten, Sprechchören machten vor allem die Schülerinnen und Schüler ihrer Wut und Enttäuschung Luft. Sie wurden unterstützt von vielen Eltern und LehrerInnen. mehr
1. In einer gemeinsamen Erklärung appellierten Bremer Arbeitnehmerorganisationen an die Landesregierung, dem Sparprogramm der Bundesregierung gegen, äh: für den Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Die „Arbeitnehmerkammer“ kritisierte die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, mit dem Neuaufstellen der unterschiedlichen Fördermaßnahmen in den nächsten Jahren bei Jobcentern und Arbeitsagenturen einen zweistelligen Milliardenbetra mehr