Höhepunkt wird zentrale Protestdemonstration gegen Kaputtsparen des Gesundheitswesens am 25. September in Berlinvon Mirko Knoche
Am heutigen Montag beginnt in Bremen und Niedersachsen die heiße Phase der Kampagne »Rettet die Krankenhäuser«. Zu einer Abstimmung über die ersten Schritte wollen Betriebs- und Personalräte aus Niedersachsen und Bremen zu einer Aktionskonferenz zusammentreten, teilte der niedersächsische ver.di-Fachbereichsleiter für mehr
Im Krankenhausausschuss der Bürgerschaft vom 28.08.08 berichtete der neue Geschäftsführer der Bremer Gesundheitsholding, Diethelm Hansen, über das endgültige Ende des PPP-Modells. Zur Erinnerung: von den beiden früheren Geschäftsführern Tissen und Lindner (beide inzwischen wegen Betrug und Bestechung verurteilt) wurde ein Privatisierungsmodell (Public Private Partnership) für das Klinikum Mitte forciert - wobei sie seinerzeit von der Politik (sch mehr
Die Bürgerschaftsfraktion hatte am 16.08.08 in das Bürgerbüro West in Gröpelingen zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Auf dem kleinen Podium: Peter Erlanson, Betriebsratsmitglied im Klinikum Links-der-Weser und Wilfried Sulimma, Betriebsratsvorsitzender im Klinikum Bremen-Nord. Bedauerlicherweise sind sich ja die Betriebsräte der vier Bremer Kliniken in der Frage: "Wie reagieren wir auf den Hansen-Sanierungsplan und den geplanten Stellenabbau mehr
Zur Zeit gilt für Finanzierung und Refinanzierung der Krankenhäuser in Bremen der Grundsatz der "dualistischen" Finanzierung. D.h.: die Krankenhäuser erhalten von den Krankenkassen - im Rahmen der Budgetdeckelung - ihre Leistungen entgolten, woraus sie dann (im wesentlichen) ihre Betriebskosten (Personal- und Sachkosten) decken müssen. Abschreibungen sollen sie daraus nicht erwirtschaften; Zins- und Tilgungszahlungen für Kredite, mit denen Invest mehr
Vorbemerkung Der Sanierungsplan für die vier Bremer kommunalen Kliniken sieht die Streichung von 1000 Vollzeitstellen vor. Nach dem Interview mit Uwe Schmid, ver.di-Gewerkschaftssekretär am 16.07.08, hier nun ein ausführliches Interview mit Peter Erlanson, Betriebsrat, Mitglied des Aufsichtsrats der Holding Gesundheit-Nord und gesundheitspolitischer Sprecher DER LINKEN in der Bürgerschaft. Das Gespräch fand am 29.07.08 statt. Das Interview ist in mehr
Aufsichtsräte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet; das gilt vor allem für das Abstimmungsverhalten einzelner AR-Mitglieder. Trotzdem pfeifen es inzwischen die Spatzen von den Dächern der Bremer kommunalen Krankenhäuser, dass nur der Vertreter vom Klinikum LdW gegen den Hansen-Sanierungs-Plan gestimmt hat. Und die anderen dafür! (Siehe auch das Interview mit Uwe Schmid am 18.07.08). Der Konzernbetriebsrat der Gesundheit Nord gGmbH fordert ledig mehr
VorbemerkungDie Situation in den vier Bremer kommunalen Kliniken wird zur Zeit heftig diskutiert. Außerdem ist bundesweit die Kampagne "Der Deckel muss Weg" angelaufen. Uwe Schmid, Gewerkschaftssekretär von ver.di, Bezirk Bremen-Nordniedersachsen, und zuständig für den Fachbereich 03 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) äußert sich zu vielen Fragen im Interview mit Sönke Hundt. Das Interview fand am 16.07.08 statt.
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Im Verbund der vier kommunalen Bremer Kliniken sollen bekanntlich 1200 Stellen abgebaut werden. Diese "Bombe" hatte der neue Geschäftsführer der GeNo, Diethelm Hansen, gleich zu Beginn seines Amtsantritts platzen lassen. Wie dieser Aderlass bewerkstelligt werden soll, ohne dass die Qualität leidet - dafür existiert bislang kein Konzept. Nur ein Rezept hat Hansen schon parat: die Zentralisierung von Funktionen. Gemeint sind z.B. Einkauf, Reinigung mehr
"Wenn nicht bald was passiert, ist es fünf nach zwölf"! Das sagte Gudrun Gebhardt, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung im Lilienthaler Martins-Krankenhaus, der "Wümme-Zeitung" (Regionalausgabe des Weserkuriers) vom 08.07.08. Vier Betten sollen heute um 11.45 Uhr vor den Krankenhauseingang, dann weiter auf die Moorhauser Landstraße bis zum 400 Meter entfernten Mündungsbereiche der Hauptstraße geschoben werden. Dort soll der Verkehr für zehn mehr
Ginge man schlicht von betriebswirtschaftlichen Konsequenzen aus der Gewinn- und Verlustrechnung in den vier Klinikgesellschaften unter dem Dach der Holdinggesellschaft Gesundheit Nord aus, hätte sich ein solides Sanierungsvorhaben zu konzentrieren auf zwei Kliniken und hier insbesondere auf das Klinikum Bremen Mitte als Verlustbringer. Das KBM steht für Verluste von jährlich zwischen 6 – 10 Millionen Euro. Unter Ökonomen wird in aller Regel nie mehr