Der Warnstreik von Druckern, Journalisten und Verlagsangestellten bei Weserkurier und Bremer Nachrichten ist gestern eskaliert. Ulrich Hackmack, Haupteigentümer und Vorstandsvorsitzender der Bretag (Bremer Tageszeitungen AG), hatte persönlich die über 150 Streikenden des Betriebsgeländes verwiesen. Sie zogen daraufhin in einer Spontandemonstration zum Marktplatz und informierten die Passanten. "Fast müssten wir Herrn Hackmack dankbar sein, d mehr
Drucker, Mediengestalter, Verlagsangestellte sowie Redakteure und Redakteurinnen von Weserkurier und Bremer Nachrichten sind heute, 12. Mai 2011, einem Aufruf der Gewerkschaften ver.di und Deutscher Journalisten-Verband zum Warnstreik gefolgt und haben die Arbeit niedergelegt. Die Drucker haben bereits in der Nacht zuvor gestreikt, ihnen folgen am Donnerstag die KollegInnen im Bremer Pressehaus sowie aus den regionalen Zeitungshäusern.
Mit dem mehr
Über 300 Beschäftigte protestierten für Entgelterhöhungen und gegen weitere Einschnitte in die Tarifverträge.
Bundesweit sind heute morgen, 10. Mai 2011, etwa 300 Beschäftigte der "Deutschen See" einem Protestaufruf der Gewerkschaft NGG gefolgt und haben für mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt. Mit den Arbeitsniederlegungen protestierten die Beschäftigten für Erhöhungen ihrer Entgelte und gegen Einschnitte in ihre Tarifverträge. V mehr
15 Jahre nach Schließung des Bremer Vulkan sind mehr als 5000 ehemalige Werftarbeiter an Asbestose erkrankt. Und es werden immer mehr.
Der Stadtstaat Bremen will eine Beratungsstelle für Menschen mit Asbestose und anderen Berufskrankheiten einrichten. Für die Anlaufphase hat die städtische Deputation für Arbeit und Gesundheit am Donnerstag 46800 Euro bewilligt. Die massenhaften Gesundheitsschäden sind ein Kollateralschaden des Schiffbaus. Die mehr
Bei der Bremer mdexx sind die Fronten in der Auseinandersetzung um die Umzugspläne der Geschäftsführung unverändert verhärtet. In einem offenen Brief an den Eigentümer der ehemaligen Siemens-Tochter, den Schweizer Finanzinvestor CGS, hat die Belegschaft jetzt für ein gemeinsames Zukunftskonzept plädiert.
Widersprüchliches Zickzack
In der Tat ist der Kurs der Geschäftsführung immer schwerer nachvollziehbar. Bis vor kurzem begründete sie den Umzu mehr
Am gestrigen Mittwoch konnte nach 14-stündiger Verhandlung ein Tarifabschluss für die Beschäftigten von Beck & Co und des Logistikdienstleisters Roland Brauerei Service unterschrieben werden. Die Entgelte bei Beck & Co und Roland steigen um 100,- Euro in allen Bewertungsgruppen, dies bedeutet für Beck & Co eine Erhöhung des Eckentgelts um 3,4 %, für Roland um 4,3 %. Bei Beck & Co wird zusätzlich das Urlaubsgeld um 111,90 Euro erhö mehr
Wie befürchtet, hat die rot-grüne Regierungsmehrheit am 7. April in Erster und Zweiter Lesung ihre Sparpläne gegenüber den Beamtinnen und Beamten im öffentlichen Dienst durchgezogen. Mehr könne Bremen schlichtweg nicht bezahlen, so die Begründung von Karoline Linnert. Rund 2000 waren am 5. April dem Aufruf der Gewerkschaften GEW, Ver.di und GdP gefolgt und hatten auf dem Marktplatz wütend gegen die Kürzungspläne demonstriert. Wir berichteten ausf mehr
Rund 2.000 Beamtinnen und Beamte des Landes Bremen demonstrierten heute auf dem Marktplatz vor dem Bremer Rathaus für die Übernahme des Tarifvertrages.
Auf der in Bremerhaven stattgefundenen Kundgebung vor dem Stadthaus, sollen rund 500 MitarbeiteterInnen der öffentlichen Hand teilgenommen haben. mehr
Wie am 31. März hier berichtet, sind die Beschäftigten der Brauerei Beck & Co und der Roland Service Gmbh gegen ihren Arbeitgeber, den InBev-Konzern, in den Warnstreik getreten. Rd. 750 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beteiligten sich an den Warnstreiks, und die Spätschicht ist gestern in einem lautstarken Demonstrationszug über die Weser und durch die Obernstraße bis zum Marktplatz gezogen. Der Verkehr wurde durch kurze Zwischenstopps immer mehr
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitag werden die Beschäftigten der Brauerei Beck & Co und der Roland Brauerei Service GmbH die Arbeit niederlegen. Die Kolleginnen und Kollegen reagieren damit auf das letzte Arbeitgeberangebot in den Entgelttarifverhandlungen. Das Inbev-Management hatte in der Verhandlung am 30. März 2011 für das Jahr 2011 eine Erhöhung von 55,- Euro angeboten. mehr