Streik für bessere, gleiche und gerechte Bezahlung! Bildung ist nicht der Steinbruch der Haushaltspolitik!
150 angestellte Lehrkräfte haben am Donnerstag die Arbeit niedergelegt und sind dem Streik-Aufruf der GEW gefolgt um deutlich zu machen, dass endlich Schluss sein muss mit der Eingruppierung von angestellten Lehrerinnen und Lehrern nach Gutsherrenart. Wie der GEW-Landesverband Bremen in einer Presseerklärung mitteilte, bekräftigte Landesvo mehr
Die GEW ruft alle angestellten Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen in Bremen und Bremerhaven für morgen, den 6. Mai, zu einem eintätigen Warnstreik auf. Betroffen sind rd. 1000 Lehrkräfte. Die direkt nicht betroffenen Beamten werdem aufgefordert, die streikenden Kolleginnen und Kollegen nach Kräften zu unterstützen.
Auch die fünfte Verhandlungsrunde um eine Verbesserung für angestellte Lehrkräfte blieb bisher ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber h mehr
Die globale Wirtschaftskrise hat in den Seehäfen weltweit, auch in Norddeutschland, zu massiven Rückgängen in den internationalen Warenumschlägen geführt. Die Geschäftsführungen reagieren mit Massenentlassungen und Kurzarbeit. Die Krise wird auch für das Unterlaufen des im Hafenbereich nach lange zurückliegenden Kämpfen etablierten Tarifsystems genutzt: Belegschaften, Betriebsräte und Gewerkschaften sind mit Lohndumping und einer Ausweitung von Z mehr
So viel Andrang hatten die Veranstalter, die Kreisverbände Bremerhaven und Cuxhaven sowie der Ortsverband Langen-Bederkesa der LINKEN nicht erwartet. Der Tagungsraum der Gaststätte Friedrichs in Langen war Freitag bis auf den letzten Platz besetzt. Weitere Stühle mussten eilig herbei geschafft werden. Mit dem Thema des Abends „Die Situation der Hafenmitarbeiter“ traf die LINKE offenbar den Nerv der Region. mehr
Heftig umkämpft war der Lohn für Fahrer bei der Autoverladung in Bremerhaven. Vorgeprescht war die Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG), die zunächst mit ver.di einen Haustarif über 9,20 Euro abgeschlossen hatte. Nachgezogen war ver.di in Bremen/Bremerhaven mit einem mit dem Unternehmensverband Bremische Häfen ausgehandelten Entwurf mit einem Fahrerlohn von 10,90 Euro. Diese Tarife aber waren wegen der schweren Konflikte in den Häfen von der mehr
"Sehr geehrter Herr Heigl, das Ermittlungsverfahren gegen ihren Mandanten ist gemäß § 170 II StPO eingestellt worden." Das war die knappe Mitteilung der Staatsanwaltschaft Verden an den Rechtsanwalt des Gewerkschaftssekretärs Christian Wechselbaum. Dieser war von Kay Herrmann, dem Inhaber der Systemgastronomie GmbH in Brinkum, Franchisenehmer von McDonalds und Betreiber von 17 McDonalds-Filialen in Bremen und umzu, mit einer Strafanzeig mehr
Mit der befristeten Einstellung und schnellen Kündigung von Arbeitskräften wälzen die Unternehmen die Folgen der kapitalistischen Krise zunehmend auf die lohnabhängig Beschäftigten ab. So verwundert es nicht, dass die Arbeitgeber landein, landab die sogenannte Leiharbeit als „flexibles Instrument“ zur „Bekämpfung“ der Erwerbslosigkeit beschwören. So auch in Bremen. mehr
50 Beschäftigten können betriebsbedingt gekündigt werden. Gleichzeitig kann die Kraft-Foods-Chefin Irene Rosenfeld ihr Entgelt um 40% auf 20 Mio. Euro für das Jahr 2009 steigern.
Die Verhandlungen über den Interessenausgleich zum Stellenabbau in der Kraft Foods Zentrale in Bremen wurden gestern abgeschlossen. In diesen Verhandlungen ist es Betriebsrat und Gewerkschaft NGG gelungen, die Anzahl betriebsbedingter Kündigungen erheblich zu reduziere mehr
Wie die Gewerkschaft Nahung-Genuss-Gaststätten (NGG) heute mitteilte, verlief im Konflikt um die Gründung von Betriebsräten bei McDonald´s in Bremen und Stuhr am Dienstag die erste Güteverhandlung erfolglos. Befremdlich bewertet NGG die Tatsache, dass McDonald´s versuchte, sich insgesamt aus dem Prozess zu stehlen. Das Gericht rügte auf Antrag, dass die NGG nicht antragsberechtigt sei. Hintergrund ist, dass der ehemalige Betriebsratsvorsitzende w mehr
Am 25. März hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft ver.di in Berlin die von Bremen kommenden Lösungsvorschläge für die Tarifkonflikte im Hafen nicht genehmigt. Die Abstimmung verlief offenbar denkbar knapp.
Wie die Nordseezeitung v. 29. März zu berichten wusste, kämpften die Bremer und Bremerhavener Vertreter für ihre Lösung, während die Hamburger und Lübecker Vertreter diese ablehnten. mehr