Heiner Müller: "Ich glaube, es gibt beim Publikum einen Widerspruch zwischen Interesse und Bedürfnis. Was die Leute interessiert, ist das, was sie nicht brauchen, und das, was sie brauchen, interessiert sie nicht. Man muß wirklich Wege finden, das zu machen, was sie brauchen, obwohl sie sich dagegen wehren."
Vor der Abstimmung über den Einsatz in Kundus Den man ungefähr kriegsähnlich nennt Zeigte eine Fraktion Zettel her Mit Namen getöteter Zivilisten. Diese Vorlauten, Wortlosen wurden Aus dem Saal gewiesen, weil die Würde Des Hohen Hauses schwer...mehr

Die Kraft der Poesie – ein Weg aus der Krise? Das theaterlabor bremen widmet sich in seiner neuesten Inszenierung dem Phänomen Peter Hacks. Der Autor, der sich zeitlebens weder in ein östliches noch in ein westliches Raster pressen ließ und sich...mehr

Die Ausstellung »entwertet-ausgegrenzt-getötet« im Bremer Krankenhaus-Museum dokumentiert Naziverbrechen an behinderten Kindern Annegret 1933–1943«, »Anneliese 1922–1940«, »Ernst 1929–1941«, »Gertraude 1939–1942«, »Peter 1939–1943«, »Günter...mehr

Ausstellung vom 21.02. - 09.05. 2010, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Katalog: 29 €. Kunstsammlung Böttcherstraße im Paula Modersohn-Becker Museum. Wer neugierig ist, wer direktes Hinsehen auf das Gegenüber einüben möchte und...mehr

Liebe Mitmenschen,immer wieder sieht man in der Winterzeit Handschuhe auf Gehwegen und Straßen liegen. Das brachte mich auf eine Projektidee. Ich sammle verlorene Handschuhe ein und stelle sie im Schaufenster meines Schauraums an der Straßenecke Auf...mehr

Linke und der LINKEN nahestehende Leser werden erfreut feststellen, dass die Überlieferung, mit der sie bekannt gemacht werden, sehr viel breiter und bunter ist, als sie bisher dachten – jedenfalls wenn sie aus der Schule einer Partei-Dogmatik...mehr

Leser des Fachforums „nachtkritik.de“ wählen „Plutos“ zu Deutschlands wichtigster Inszenierung des letzten Jahres. Die Kulturredaktion gratuliert. Im Fußball spräche man von einem „Kantersieg“, in Theaterkreisen herrscht dieser Tage fasziniertes...mehr
Es ist lange her, 45 Jahre genau genommen, dass Peter Weiss seine "10 Arbeitspunkte eines Autors in der ge- teilten Welt" veröffentlichte und darin dem Kapitalis- mus die Solidarität aufkündigte: "Zwischen den beiden...mehr

Vortrag vor der MASCH Bremen am 11. Februar 2010 in der Villa Ichon Einleitung Wir wollen uns heute abend mit einigen weitverbreiteten Mythen über die Geschichte unserer Heimatstadt befassen. Dabei wird es nicht um jene Märchen, Sagen und...mehr

Leon de Winters gruseliger Roman über den Nahen Osten „Das Recht auf Rückkehr“ (Diogenes-Verlag Zürich, 2010) Leon de Winter ist ein sehr bekannter und viel gelesener Autor, aber auch solche Vertreter der schreibenden Zunft können schlichte,...mehr