DIE LINKE.  Bremen 


22. August 2010 Von Thomas Petersen, FAZ vom 21. Juli 2010

Das Verblassen der Linkspartei (Allensbach-Analyse)

Obwohl „Die Linke“ in Nordrhein-Westfalen indirekt an der Macht beteiligt ist und der Zeitgeist sich nach links orientiert, wächst die Skepsis gegenüber der Partei. Noch immer wiegt das Erbe der SED schwer, denn viele Deutsche bezweifeln die Demokratie innerhalb der Partei.
Die politischen Ereignisse der letzten Monate hätten der Partei „Die Linke“ eigentlich zum endgültigen Durchbruch auch in Westdeutschland verhelfen müssen: Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte sie das beste Ergebnis ihrer Geschichte und der ihrer Vorgängerparteien seit der Wiedervereinigung. Nach und nach zieht sie in die westdeutschen Länderparlamente ein, in Nordrhein-Westfalen hat sie nun sogar – wenn auch sehr indirekt durch Enthaltung – die Wahl von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ermöglicht und ist damit zum ersten Mal zu einem Entscheidungsfaktor in der westdeutschen Landespolitik geworden.
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Thomas petersen ist Mitarbeiter des im allgemeinen als CDU-nah geltenden Allensbach Institut für Demoskopie

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Juli 2010

Quelle: http://www.dielinke-bremen.de/politik/debatte/strategie_der_linken/das_verblassen_der_linkspartei_allensbach_analyse/