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27. Januar 2012 von Initiative Gewerkschafterdialog zum Grundeinkommen

Aufruf von Gewerkschaftern zu einem Dialog zum Grundeinkommenskonzept

Bundesweit haben sich 50 Gewerkschaftsmitglieder aus allen Gliederungen gefunden, die den Diskussionsprozess innerhalb der Gewerkschaften zum bedingungslosen Grundeinkommen anstoßen wollen und als ErstunterzeichnerInnen auch dafür eintreten. Das Thema Grundeinkommen soll stärker in der gewerkschaftlichen Programmatik und Politik verankert werden. Außerdem soll ein Dialog zwischen Kritikern und Befürwortern innerhalb der Gewerkschaften in Gang gesetzt werden, der das Konzept eines Grundeinkommens kritisch unter die Lupe nimmt und Vor- und Nachteile eines solchen Konzepts in organisationspolitischer, strategischer, gesamtgesellschaftlicher Hinsicht thematisiert. Letztlich geht es um ein traditionell gewerkschaftliches Kernanliegen, nämlich um die Emanzipation des Menschen. Ein existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen als Mittel zur Verstärkung von ArbeitnehmerInnenrechten, für einen besseren Zugang in vernünftig bezahlte Arbeitsverhältnisse und zur selbstbestimmten Zukunftsplanung unabhängig von existenziellen Bedrohungen durch wegfallende Einkommen und/oder prekäre Jobs ist als Kernanliegen zu sehen.

Unter der Internetadresse www.gewerkschafterdialog-grundeinkommen.de werden weitere GewerkschafterInnen gesucht, die durch ihre Unterschriften das Anliegen unterstützen.

V.i.S.d.P Mathias Schweitzer

Roman-Hartmut Wauer (Baden-Württemberg)
hartmut.wauer@gewerkschafterdialog-grundeinkommen.de

Fadime Pektas (Nordrhein-Westfalen)
fadime.pektas@gewerkschafterdialog-grundeinkommen.de

Mathias Schweitzer (Sachsen-Anhalt), Telefon 016096504815
mathias.schweitzer@gewerkschafterdialog-grundeinkommen.de