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6. März 2010 von Michael Hartmann

Eliten - Es gibt sie noch, die feinen Unterschiede

Kultur und Bildung sind keine herrschaftsfreien Räume, meint Elitenforscher Michael Hartmann. Die traditionellen Konsumenten der deutschen Hochkultur, die Eliten, sind nur eine Minderheit: „Im strengen Sinne gehört ein ganz kleiner Kreis zur Elite, etwa 4.000 Leute – die Inhaber von Spitzenämtern und die Eigentümer von großen Unternehmen. Wenn man den Begriff weiter fasst, verzehnfacht sich die Zahl, dann gehören auch Landgerichtspräsidenten oder Staatssekretäre auf Länderebene dazu, die Inhaber mittelständischer Unternehmen oder Teile der deutschen Professorenschaft. Nimmt man noch solche Kriterien wie Großbürgertum oder Bürgertum hinzu, kommt man auf etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung oder knapp drei Millionen. Deshalb berührt das Programm „Kultur für alle“ gesellschaftliche Machtinteressen, für die Umsetzung solcher Forderungen muss man kämpfen.“ Mehr hier

Gefunden auf shortcut europe 2010, Newsletter der Kulturpolitischen Gesellschaft / www.fonds-soziokultur.de