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17. November 2011 Von Matthias Willing, Marburg, HSozKult, 17.11.2011

Workfare als Mindestsicherung. Von der Sozialhilfe zu Hartz IV. Deutsche Sozialpolitik 1962 bis 2005, Bielefeld 2011

Matthias Willing, Marburg rezensiert für das Online-Portal HSozKult das Buch
Christian Brütt: Workfare als Mindestsicherung. Von der Sozialhilfe zu Hartz IV. Deutsche Sozialpolitik 1962 bis 2005, Bielefeld 2011 Bielefeld: Transcript - Verlag für Kommunikation, Kultur und soziale Praxis 2011. ISBN 978-3-8376-1509-8; 394 S.; EUR 29,80.

Willing findet in dem Buch wenig neues, schreibt aber abschließend: "Positiv ist zu vermerken, dass Brütt die komplizierte Materie der untersten Sicherungssysteme der Bundesrepublik gut durchdrungen hat. Insbesondere die enge Verzahnung von arbeitsmarktpolitischen und sozialhilferechtlichen Maßnahmen wird verdeutlicht, sodass es phasenweise gelingt, Elemente der so genannten workfare-Logik herauszuarbeiten. Wer tiefer in die Problematik staatlicher Mindestversorgung eindringen möchte, wird in der Darstellung einige Ansatzpunkte finden. Allerdings beeinträchtigen nicht wenige Redundanzen und eingefügte Textbausteine die Qualität des Werkes. Beispielsweise
findet der "kritisch angehauchte" Ausblick des Autors, die "prognostische Fehlleistung des SGB II könnte darin bestehen, dass es eine dauerhafte, der Menschenwürde entsprechende soziale Absicherung außerhalb des Arbeitsmarkts nicht als Kernproblem betrachtet", leicht modifiziert gleich doppelte Verwendung (S. 302, 327)."

Die ganze Rezension hier lesen.