Die AG Arbeitsmarktpolitik und Prekäre Beschäftigung im Bremer Landesverband DIE LINKE arbeitet seit den Landtagswahlen 2007 in Bremen zum Thema der AG. Ein bedeutender Impuls war die sprunghafte Ausweitung prekärer Beschäftigung bundesweit und insbesondere auch in Bremen (siehe Analysen von Klaus Dörre und Publikationen der Arbeitnehmerkammer) in Folge der Hartz IV-Gesetze.
Die AG will als politisches Forum und kommunales Netzwerk Initiativen und Zusammenschlüsse aus den Bereichen Erwerbslosigkeit und Einkommensarmut für widerständige gesellschaftspolitische Aktivitäten zusammenführen.
Entsprechend dem Selbstverständnis der AG als Schnittstelle zwischen Partei und der außerparlamentarischen Opposition, den Arbeitsloseninitiativen und Gewerkschaften arbeiten auch Menschen ohne Parteibuch in der AG mit. Wir organisieren Diskusionen und Aktionen mit Bündnispartnern in Bremen und fördern die Vernetzung politisch aktiver Menschen aus den Bereichen Erwerbslosigkeit und Einkommensarmut mit dem Ziel, der positiven gesellschaftlichen Veränderung der Lage von Menschen in prekären Lebenslagen. Letztlich geht es darum, die Armut von BezieherInnen staatlicher Leistungen und Menschen mit Niedrigeinkommen durch entsprechende Maßnahmen zu beseitigen.
Die politisch-konzeptionelle Analyse der herrschenden Workfarestrategien (Arbeitsmarktmonitoring der 1€ Jobs und Verfolgungsbetreuung (§31 SGB II) und Bewertung von Gegenstrategien der Entpreakarisierung und alternativer Beschäftigungspolitik sind ein bedeutender Schwerpunkt der AG.