Willkommen beim Webauftritt unserer Huchtinger Beiratsfraktion

Liebe Userinnen und User,

auf diesen Seiten möchten wir Sie umfassend über unsere Aktivitäten
im Huchtinger Stadtteilparlament informieren. Unsere Beiratsfraktion
hat ein gewähltes Mitglied und mehrere (sogenannte) sachkundige
Bürger/innen, die ihn bei seiner politischen Tätigkeit unterstützen.

Wenn Sie hier nicht fündig werden, kontaktieren Sie uns bitte.

Sie können aber auch die umfangreichen Internetangebote unseres
Kreisverbandes oder des Bremer Landesverbandes
nutzen.


Unser Beirat in Huchting

Michael Horn, zwei Kinder: Der Angestellte sieht seinen Schwerpunkt in der Baupolitik. Wichtig ist ihm dabei, Huchting gegenüber dem Senat im Interesse des Stadtteils effektiv und kritisch zu vertreten. „Die geplante Streckenführung der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 lehne ich ab und erwarte, dass der Senat sein Konzept korrigiert.“

Kontakt über: DIE LINKE. in Huchting, c/o Michael Horn, Hermannsburg 173 in 28259 Bremen
Fon 0421 390 99 8 22 | Fax 01212-5 103 39 406 | Mobil 0160 76 234 17
Mail Michael.Horn@dielinke-bremen.de

Die gesamte Beiratsfraktion erreichen Sie über die folgende Mail-Adresse:
beirathuchting@dielinke-bremen.de


Wahlprogramm 2015 bis 2019

Huchting ist ein Stadtteil, in dem Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, Generationen und Kulturen gerne leben und sich wohlfühlen. Huchting ist aber auch ein Stadtteil voller Gegensätze. Auf der einen Seite gibt es viele Hochhäuser, Wohnblöcke und Höfe. Auf der anderen Seite wurden freistehende Eigenheime und Reihenhäuser mit viel Grün und Seen drum rum gebaut.

Die soziale Spaltung wird im südlichsten Stadtteil Bremens leider sehr deutlich. In den drei Quartieren Mittelshuchting, Sodenmatt und Kirchhuchting ist die Armut besonders hoch. Sehr viele Menschen beziehen Hartz IV-Leistungen, erschreckend hoch ist auch die Kinderarmut im Stadtteil. Im Quartier sind Menschen auf die ‚Tafel‘ angewiesen, die Lebensmittelspenden an Bedürftige verteilt. Der Ansturm darauf ist inzwischen so groß, dass niemand mehr neu angenommen wird.

Daher ist die Wahrnehmung unseres Stadtteils oftmals defizitorientiert, obwohl in Huchting viele Ressourcen vorhanden sind, eine Willkommenskultur gelebt wird und die Netzwerke vielfältig sind. Viele Vereine und Institutionen kümmern sich um den sozialen Zusammenhalt in Huchting. Aufgrund der rigorosen Kürzungspolitik durch den rot-grünen Senat ist deren Wirken im Stadtteil jedoch akut gefährdet. DIE LINKE setzt sich nicht nur für die Sicherung der sozialen Infrastruktur ein, sondern fordert deren Ausbau, um die soziale Spaltung Huchtings abzubauen. Unser Ziel ist es dabei, dass das Jugendfreizeitheim, die Altenbegegnungsstätten, die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, Beratungsstellen und Kinderbetreuungseinrichtungen wieder ausreichend gefördert werden. 

Für DIE LINKE ist es wichtig, dass der Senat nicht Entscheidungen trifft, die nicht im Sinne Huchtings sind. Eine Straßenbahn beispielsweise, die quer durch den Wald fährt statt dort, wo die Bürgerinnen und Bürger wohnen, ist unsinnig und wird deshalb von uns abgelehnt. Die weitere Einschränkung der Schwimmhallen-Öffnungszeiten durch die Behörde lehnt DIE LINKE ebenfalls ab.

Bürgerinnen und Bürger wollen sich heute nicht mehr ohne weiteres bevormunden lassen. Auch wenn die Wahlbeteiligung kontinuierlich sinkt, die Menschen sind alles andere als politikmüde. Sie wehren sich gegen ungenügende Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen und mischen sich deshalb auch vermehrt in politische Prozesse ein. Gerade in den Quartieren, wo die Menschen sich überwiegend aufhalten, besteht die Chance der direkten Mitgestaltung des Lebensumfeldes durch die Bürgerinnen und Bürger, wie das WiN-Forum in Huchting deutlich aufzeigt. In diesen Gremien artikulieren die Bürgerinnen und Bürger selbstständig ihre Interessen, diskutieren und setzen sie anschließend gemeinsam solidarisch um.

Die Huchtinger LINKE setzt sich unter anderem ein für:

  • die Verbesserung des Wohnumfeldes, um die Lebensqualität der in Huchting wohnenden Menschen zu erhöhen.
  • die Ermöglichung eines generationsübergreifenden Wohnens, damit Menschen auch im Alter weiterhin in ihrem sozialen Umfeld leben können.
  • den qualitativen Erhalt und Ausbau des bezahlbaren Wohnbestandes. Vermieter müssen angehalten werden, ihre Wohnungen nicht vergammeln zu lassen.
  • den Ausbau  von kostengünstigen Familienangeboten, insbesondere an Wochenenden, die es Familien ermöglicht, auch vor Ort gemeinsame Aktivitäten wahrzunehmen.
  • die Wiederaufnahme des Wardamms in den ÖPNV, damit die dort wohnende Bevölkerung nicht mehr kilometerweit zur nächsten Bushaltestelle laufen muss.
  • die Verringerung des Fluglärms über Huchtings, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
  • den Ausbau  der öffentlich geförderten sozialversicherungspflichtigen Stellen im Quartier, durch die der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gefördert wird.
  • die Verhinderung des Straßenbahnausbaus durch den „Wald“. Die Tram gehört auf die Straße und nicht in Gebiete, in denen niemand wohnt.
  • die Rücknahme der Konzentration von Einkaufsmöglichkeiten, damit in allen Quartieren Huchtings eine Versorgung der Bevölkerung mit Dingen des täglichen Bedarfs möglich ist.
  • die Optimierung der Verkehrswege, um überregionalen Verkehr aus dem Stadtteil herauszuhalten.
  • die Verbesserung der Bildungsangebote im Stadtteil und den Ausbau der offenen Ganztagsschulen, um die soziale Spaltung zu verringern und den Bildungserfolg von der Herkunft zu entkoppeln.
  • den Ausbau der KiTa-Plätze, um den Kindern schon frühzeitig die Möglichkeit zu geben, mit Gleichaltrigen spielend die Welt zu entdecken.
  • den Erhalt der in Huchting vorhandenen Hortplätze, bis es eine qualitativ vergleichbare Alternativen dazu gibt.
  • mehr pädagogisch betreute Spielplätze für alle Altersgruppen, um Kindern ein sicheres Spielen auf öffentlich zugänglichen Plätzen zu ermöglichen.

Darüber hinaus fordert DIE LINKE,

  • die Reduzierung der Amtszeit der Ortsamtsleitungen auf sieben Jahre sowie deren direkte Abwahl-Möglichkeit durch den Beirat.
  • ein Wahlrecht für alle Ausländerinnen und Ausländer, die in Huchting leben, denn alle Menschen, die in unserem Stadtteil wohnen, sind von politischen Entscheidungen betroffen und müssen demzufolge auch mitbestimmen können.
  • die Umwandlung der Beiräte in echte Parlamente, damit sie endlich zu Orten tatsächlicher Bürgerbeteiligung werden. Perspektivisch ist die Schaffung von Bezirksparlamenten mit erweiterten kommunalpolitischen Entscheidungskompetenzen zu prüfen.
  • die Möglichkeit für die Durchführung von Volksbegehren und Volksentscheide auch auf Stadtteilebene, um unsinnige Senatsvorhaben zu verhindern.
  • die direkte Finanzierung des Jugendbeirates, damit dieser nicht von Zuwendungen aus dem Globalmittel-Topf abhängig ist.