Liebe Redaktion,
genau das ist es, was mir Sorgen bereitet. Da wird eine Gruppe von Aktivist/innen vom sog. Sicherheitsdienst mit Faustschlägen und Tritten traktiert, wie ein Fuchs von Jagdhunden vom Gelände der waterfront bis nach Gröpelingen hinein gejagt, und es wird auch ausführlich auf der homepage darüber berichtet. Aber wo bleibt der Aufschrei der Partei DIE LINKE? Warum wird hier nicht ganz klar gegen diese Gewaltausbrüche Position bezogen und das Aktionsbündnis gegen Leiharbeit unterstützt? Z.B. durch Veröffentlichung des Namens dieser "Security", die sich laut o.g. Artikel vollkommen disqualifiziert und wie ein Schlägertrupp aufgeführt hat? Nicht dass wir zu extrem sind, ist das Problem, sondern dass wir in konkreten Fällen und Beispielen nicht klar genug Position beziehen! Wenn sich das nicht bald ändert, dann sind wir dabei, unsere Existenberechtigung zu verlieren. Es sind Menschen ohne echte Lobby, die sich selbst nicht ausreichend wehren können, die unsere Hilfe brauchen. Lassen wir als DIE LINKE diese Menschen und deren Hilfsorganisationen nicht im Stich!
Britta Littke-Skiera