3. März 2009

Wir zahlen nicht für eure Krise! Drei Vorbereitungstreffen in Bremen

Der Kapitalismus steckt in der Krise. Damit hat er auch schon gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist nämlich nur, wer für die Krise zahlt. Bislang tun das die Beschäftigten, durch Entlassungen, Kurzarbeit, Lohnverzicht - und die Mehrheit der Bevölkerung, die für die Steuersenkungen und falschen Konjunkturpakete letztlich durch Sozialabbau gerade stehen müssen.

Für den 28. März 2009 hat deshalb ein Bündnis - u.a. Aktionsbündnis Sozialproteste, attac Deutschland, Euromärsche, GEW Hessen, DIE LINKE, ver.di Baden-Württemberg, Berlin, München - zu einer bundesweiten Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ in Berlin und Frankfurt aufgerufen.

Der Bremer Landesverband der LINKEN ruft mit zur Demo auf und hat für die Fahrt nach Berlin einen Bus organisiert. Die Abfahrt aus Bremen erfolgt um 7.00 Uhr vom ZOB Bremen, die Rückfahrt von Berlin nach Bremen erfolgt um 17.00 Uhr. Anmeldungen für die Fahrt bitte unter: 0421/320 666 (Landesgeschäftsstelle) oder unter der e-mail: rudolf.kossolapow@dielinke-bremen.de


Bremer Bündnistreffen am 4. März

Ein Bremer Bündnistreffen für die Demo findet statt am Mittwoch, 4.3., um 19 Uhr im „Kurzschluss“, Lahnstraße 16, Bremen-Neustadt. Alle beteiligten und interessierten Organisationen, Einzelpersonen, Neugierige sind herzlich eingeladen, sich über die Mobilisierung auszutauschen und ggf. gemeinsame Initiativen zu besprechen.

der flyer für die Demo hier...

www.28maerz.de
http://www.kapitalismuskrise.org


Veranstaltung der AG Betrieb & Gewerkschaft mit Bernd Riexinger am 12. März

Ein weiteres Vorbereitungstreffen für die Demo am 28. März hat die AG Betrieb & Gewerkschaft organisiert. Dazu ist eingeladen Bernd Riexinger, Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Stuttgart und einer der Initiatoren der großen Demonstrationen in Berlin und Stuttgart. Er wird über "Krise, Arbeit und Gegenmacht" sprechen.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft vor allem Beschäftigte. Viele Leih- und
ZeitarbeiterInnen sind bereits draußen. Kurzarbeit, Entlassungen, Werkschließungen,
Druck auf Tarifverhandlungen bestimmen die Situation.

Die Regierung sorgt sich um die Gewinne der Unternehmen und Aktionäre – die Beschäftigten und die sozial Schwachen sollen für die Krise bezahlen. Dagegen wehren wir uns. Demokratische Kontrolle der Wirtschaft, Vergesellschaftung der Banken, soziale Sicherheit für alle müssen an die Stelle einer Verstaatlichung der  Verluste treten.


Vorbereitungstreffen des Landesverbandes am 17. März

zu einem weiteren Bremer Vorbereitungstreffen für die Demonstration ein (im Kurzschluss, Lahnstraße 16, Bremen-Neustadt, 19 Uhr). Wir fänden es gut, wenn sich beteiligte und interessierte Organisationen und Einzelpersonen dort über die Mobilisierung austauschen und ggf. gemeinsame Initiativen besprechen.