9. Juli 2018

Westbad an gestiegene Bedarfe anpassen!

Foto-Quelle: www.pixabay.com/de/schwimmbad-schwimmbecken-wasser-504780/

Anfang Mai teilte das Sportressort mit, dass sich der geplante Um- und Neubau des Westbades verzögert, weil die Fundamente des Kellergeschosses durch Pfahlgründungen stabilisiert werden müssen. Dies wird mindestens ein Jahr dauern. Damit besteht die Chance, die Zwischenzeit zu nutzen, um die vorliegenden Planungen des Neubaus noch einmal zu überarbeiten und die eklatanten Mängel zu beheben. Denn der vorliegende Entwurf für den Neubau sieht unter anderem vor vor, die Wasserfläche im Hallenbad um insge­samt circa 30 Prozent zu verringern und attraktive gesundheitsorientierte Angebote wie Sauna, Solebad und Gymnastikhalle abzubauen.

Ziel des Senats war es, den Neubau nur als ein „vorrangig am Schwimmsport ausgerichtetes Hallenbad“ zu realisieren und damit Kosten beim Neubau und beim Personal zu sparen. Dabei spricht vieles dafür, dass die verfügbaren Schwimmflächen und Angebote im Westbad nicht reduziert, sondern ausgeweitet werden müssen.

Die erzwungene Verzögerung bietet nun eine letzte Möglichkeit, alle Fehler zu beheben, bevor ein billiger Neubau des Westbads realisiert wird, der für die nächsten Jahrzehnte eine erkennbar unzureichende Infrastruktur festschreibt. Mit einer Vorlage der LINKEN, den kompletten Antragstext können Sie hier einsehen, soll dies nun erreicht werden.

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