10. September 2017

Sozialwohnungen: Der Senat ruht sich auf historischem Tiefstand aus

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Der heutige Sozialwohnungsbestand kann den Bedarf an preiswertem Wohnraum nicht decken. 123.000 Haushalte in der Stadt Bremen, das sind 40 Prozent aller Haushalte, sind auf preisgünstigen Wohnraum angewiesen. Die Linksfraktion hat den Senat daher unter anderem gefragt, wie sich der Bestand an Sozialwohnungen im Land Bremen von 2007 bis 2016 entwickelt hat.

Die Antwort der Landesregierung liegt jetzt vor. Daraus ergibt sich die Entwicklung des Sozialwohnungsbestandes seit 2007 und die Pläne bis 2020: Knapp 80.000 Sozialwohnungen standen Anfang der 90er Jahre im Land Bremen zur Verfügung. 2007, zu Beginn der rot-grünen Regierungsära, waren es noch 14.500; inzwischen sind es noch rund 8.500. Wenn der Senat wie geplant jährlich 350 Sozialwohnungen neu baut, mit Bindungsfristen von 15 bis 20 Jahren, dann wird der Bestand sich langfristig bei 6.000-7.000 Wohnungen einpendeln. Das ist dann der traurige Restbestand des sozialen Wohnungsbaus. Die Wohnraumförderung des Senats muss dringend nachgesteuert werden, fordert DIE LINKE.

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