20. November 2017

Neuer Landesvorstand gewählt

Foto: Reinald Last

Gut 60 Delegierte diskutierten am Wochenende auf ihrem 21. Landesparteitag aktuelle Forderungen der Bremer LINKEN und wählten einen neuen Landesvorstand. Im am Samstag verabschiedeten Leitantrag forderten sie die Streichung der Schuldenbremse aus der Bremischen Landesverfassung und zusätzliche Investitionen ins Bildungssystem.

DIE LINKE Bremen geht durch das Bundestagswahlergebnis und den Zugewinn von über 70 Mitgliedern seit Anfang des Jahres gestärkt in die Vorbereitung der Bürgerschaftswahlen.

Zur inhaltlichen Vorbereitung der Wahlen 2019 will DIE LINKE eine Reihe von Foren fortsetzen, in denen Mitglieder der Partei gemeinsam mit Expert*innen Grundlagen für ein Wahlprogramm erarbeiten. Die Delegierten beschlossen einstimmig, zu Protesten gegen den Parteitag der AfD in Hannover am 2. Dezember 2017 zu mobilisieren.

Zu Beginn des Parteitags dankten die Delegierten der bisherigen Bundestagsabgeordneten Birgit Menz für ihre Arbeit.

Die bisherige Landessprecherin und neue Bundestagsabgeordnete der LINKEN Doris Achelwilm kandidierte nicht erneut für den Landesvorstand, als ihre Nachfolgerin wurde Cornelia Barth gewählt. Als Landessprecher wurde Felix Pithan im Amt bestätigt, ebenso Birgit Menz als Schatzmeisterin und Tim Ruland als stellvertretender Landessprecher. Außerdem wurden Katrin Malek, Maja Tegeler, Heidemarie Schröder, Medine Yildiz, Ingo Tebje, Christoph Spehr, Mazlum Koc und Michael Horn in den Landesvorstand gewählt.

Als Vertreter*innen des Bremer Landesverbands der LINKEN im Bundesausschuss der Linkspartei wurden Anke Meyer und Edgar Zitelmann (wieder-)gewählt. Zu Bremer Bundesparteitags-Delegierten wurden Frederike Emole, Cornelia Barth, Petra Brand, Helmut Kersting, Wilfried Schartenberg und Sebastian Rave gewählt. In die Landesschiedskommission wurden Gabrielle Schmidt, Thomas Bierstedt, Friedhelm Grützner und Klaus-Rainer Rupp gewählt.